Die Fußball-Weltmeisterschaft `58 in Schweden war das auslösende Ereignis für die Gründung des Sportvereins in Schonstett. Eine Gruppe von fußballbegeisterten Männern um Erich Lohmar hob den SV Schonstett aus der Taufe, der anfangs lange Zeit nur aus einer Fußballabteilung bestand.
In der Gründungsveranstaltung die im Oktober 1958 im Gasthaus Heitmayer stattfand, wurde der Vorstand gewählt. Als erster und zweiter Vorstand wurden Erich Lohmar und Josef Bichler eingesetzt. Rudolf Angerer wurde die Kasse anvertraut, während Robert Helma die Aufgabe des Jugendleiters übernahm.
Des Weiteren legte man sich auf die Vereinsfarben Rot und Weiß in der Versammlung fest. Der Beitritt zum Bayerischen Landessportverband wurde am 30.10.1958 vollzogen.

Gründungsvorstand Erich Lohmar
Natürlich begannen die ersten Aktivitäten zum neuen Verein schon früher und einige Sportkameraden hofften, dass der Verein so schnell wie möglich, bereits 1957, gegründet werden kann, wie das nachfolgende Bild belegt.

Man hat es aber 1957 doch nicht mehr geschafft, den Verein zu gründen, sondern tatsächlich wurde der Verein im Oktober 1958 gegründet.
Und damit war das schönen neue Schild leider obsolet.
Die Suche nach einem geeigneten Sportplatz auf dem der junge Verein trainieren konnte stellte sich als sehr schwierig heraus. Einige Plätze wie am Köblgraben, an der Schule, beim Heitmayer und noch verschiedenen, anderen Wiesen im Außenbereich wurden immer wieder verworfen. Der damalige Bürgermeister Angerer löste das Problem schließlich indem er eine Wiese im Bereich Kohlgraben zur Verfügung stellte. Auf dieser Wiese entstand dann endlich der Spielplatz auf dem die Mannschaften trainieren und Spiele austragen konnten.
Am 01. Mai 1959 war es dann soweit. Nach der offiziellen Einweihung durch Pfarrer Franz Atzberger fanden die ersten beiden Fußballspiele statt. Beim Spiel der Jugendmannschaften Schonstett und Vogtareuth gab Franz Atzberger selbst den Anstoß. Nach einem 3 : 1 Sieg unserer Jungs unterlag unsere 1. Mannschaft der Mannschaft aus Söchtenau mit 3 : 0. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Tanzabend im Gasthaus Heitmayer.

Die Namen der Spieler der Mannschaft von 1959 von links oben: Robert Helma, Philipp Spiel, Hans Langer, Alfred Fridgen, Anton Schwaiger, Sepp Huber und von links unten: Paul Stocker, Anton Schall, Konrad Benstetter, Hans Stocker und Anton Wagner
Die großzügige Grundstücksspende (8.900 qm) von Georg Loy an die Gemeinde Schonstett ermöglichte den Bau eines Sportplatzes und Vereinsheims in Weiher. In die Amtszeit des 1. Vorstands Konrad Benstetter fiel die Planung und Durchführung des Baus sowie die Einweihung der Georg-Loy-Sportanlage. Konrad Benstetter investierte in diesen Jahren zusammen mit einigen Sportlern und Freunden des Vereins unzählige Stunden seiner Freizeit, um die gefassten Pläne zu realisieren. Nach mehrjähriger Bautätigkeit entstand eine sehr schöne Sportanlage. Diese Anlage wurde seit 1980 von Ludwig Fink mit sehr viel Zeitaufwand in hervorragendem Zustand gehalten.
Am 27. Juli 1980 wurde die Sportanlage durch Pfarrer Franz Atzberger eingeweiht. Das Spiel der Spiele für den SV Schonstett folgte:
SV Schonstett – TSV 1860 München
Vor über 3.000 Zuschauern wurde das Spiel auf dem neuen Sportgelände angepfiffen und ausgetragen.

Die Spielführer der beiden Mannschaften: Jupp Kappelmann und Klaus Giebel
Die Spieler beider Mannschaften

Der TSV 1860 München mit Jupp Kappelmann, Thomas Zander, Heinz Flohe, Rudi Völler, Wolfgang Sidka, Horst Wohlers, Viorel Nastase, usw.
Die Spieler vom SV Schonstett von links: Klaus Giebel, Otto Benstetter, Fritz Hainzl, Peter Hainzl, Rudolf Hofmeister, Johann Bichler, Johann Mühlberger, Johann Obermaier, Heinz Fridgen, Franz Frank, Albert Maier
Spieler des TSV 1860 München, hier Wolfgang Sidka, beim Signieren der Bälle.

Zu den ersten gesellschaftlichen Veranstaltungen im jungen Verein, mit seinen sehr vielen jungen Fußballspielern, gehörte wie selbstverständlich die Teilnahme an den Hochzeiten der Spielerkollegen, wobei die Spieler beim Auszug aus der Kirche Spalier standen.
Brautpaar Anneliese und Georg Rammelsberger

Hinten von links: Alfred Fridgen, Andreas Fischbacher, Konrad Benstetter, Sepp Anzinger, Philipp Spiel
Vorne von links: Eduard Effenberg, Hans Hainzl, Hans Bader, Anneliese und Georg Rammelsberger, Hans Stocker, Wast Westner
Die Teilnahme an den Hochzeiten der Spielerkollegen sowie das Spalierstehen nach der Zeremonie vor der Kirche bzw. der Gemeinde ist nach wie vor gelebte und beliebte Tradition.
Seit Anfang der 70-er Jahre veranstaltete der SV Schonstett jeden Sommer das sogenannte Sommernachtsfest im Caritaspark. Bei diesen Festivitäten konnten bei mildem Wetter bis zu 1.000 Besucher gezählt werden, die von einer Kapelle zum Tanzen aufgefordert wurden. Die Sommernachtsfeste waren in Schonstett ein gesellschaftliches Ereignis bei dem die ganze Gemeinde mitwirkte.
1981 besuchte die AH Mannschaft des FC Bayern München den SV Schonstett und die Spieler nahmen nach dem Spiel völlig zwanglos am Sommernachtsfest teil und ließen sich mit Bier und Steckerlfisch verköstigen.
Im Bild Georg „Katsche“ Schwarzenbeck im Gespräch mit Erich Böck

Leider wurde in der Liegehalle in den Sommern ´88 und ´89 von einer unbekannten Person Brände gelegt, die glücklicherweise immer noch rechtzeitig gelöscht werden konnten, jedoch die Hallen soweit zerstörten, dass dort keine weiteren Veranstaltungen mehr stattfinden konnten.
Neben den sportlichen Aktivitäten kam dem geselligen Leben im Verein immer eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere in den 80-er Jahren unternahm die damalige AH Mannschaft zahlreichen Aktivitäten, um die Geselligkeit im Verein zu fördern. So wurden unter anderem eine Vielzahl von Ausflügen unternommen,
- 1982 nach Luttach ins Arntal,
- 1983 ins Grödnertal,
- 1984 nach Wien und ins Burgenland,
- 1985 nach Südtirol ins Ulpental und
- 1986 nach Kempten und an den Bodensee,
wobei speziell das gesellige Beisammensein im Vordergrund stand. Dabei wurde so manche Nacht durchgefeiert, ob in einem Weinkeller oder in einer urigen Unterkunft. Und nach so manchem zünftigen Abend fiel es dem einen oder anderen am nächsten Tag dann schwer, die Schönheiten der Landschaft zu genießen, in die die Ausflüge geführt hatten.
Im Juni 1984 reiste die Fußballmannschaft des SV Schonstett nach Calella in Spanien, wenige Kilometer von Barcelona entfernt, um dort einen gemeinsamen Urlaub mit einem internationalen Fußballturnier zu verbinden. Gespielt wurde gegen verschiedene Mannschaften aus anderen europäischen Ländern.

Oben von links: Philipp Spiel, Konrad Hainzl, Georg Bachleitner, Johann Obermaier, Johann Neumeier, Alexander Gruber, Josef Ebersberger, Peter Hainzl, Georg Rammelsberger
Unten von links: Albert Maier, Stephan Helma, Robert Bichler, Reinhard Obermaier, Johann Bichler, Johann Mühlberger
Neben der Teilnahme an dem internationalen Fußballturnier war sicherlich der Ausflug nach Barcelona nennenswert, wobei eine Stadtrundfahrt unternommen wurde. Einige Teilnehmer sahen sich einen Stierkampf an, während andere den Fischmarkt besichtigten. Gemeinsam wurde dann noch der Botanische Garten mit seiner Vielzahl an exotischen Pflanzen aber auch Tieren besucht. Den krönenden Abschluss aber bildete abends die Besichtigung der berühmten Wasserspiele von Barcelona, die bereits 1929 für die damalige Weltausstellung errichtet wurden. Inzwischen sind die Wasserspiel mit Licht und Musik unterlegt und so konnten sich die Teilnehmer mehr als eine Stunde an der Farbenpracht der Wasserfontänen sowie der passend darauf abgestimmten Musik erfreuen.
Weitere Highlights stellten sicherlich
- der Ausflug nach Küps sowie das
- Trainingslager zur Vorbereitung auf die Saison 1987/88 in Bad Füssing
dar.
Die Idee zur Herausgabe der SV-Info entstand im Rahmen von Vorstandssitzungen, da eigentlich am Ort bei den Bürgern zu wenig bekannt war, was im Umfeld des Sportverein eigentlich passiert.
Mit der SV-Info, die als Postwurfsendung verteilt wurde, sollten alle Schonstetter Bürger mit Berichten und Interviews informiert werden, was aktuell im Sportverein getan wird.
Die 1. Ausgabe der SV-Info, der Vereinszeitschrift des Sportvereins für alle Schonstetter Bürger, kam im 1. Halbjahr 1988, rechtzeitig vor der 30-Jahr Feier des Vereins, heraus.
Dabei wurde einerseits über das Programm zur 30-Jahr Feier informiert und andererseits wurde abgefragt, welche Sportarten sich die Schonstetter künftig im Zusammenhang mit der im Bau befindlichen Mehrzweckhalle wünschen.
Insbesondere wurde auch zum traditionellen, jährlichen Sommerfest im Schlosspark eingeladen.
Es wurde auch informiert, dass das Thema Tennis auf Eis gelegt werden musste, weil sich die Gemeinde nicht in der Lage sah das notwendige Grundstück zu erwerben.
Die 2. Ausgabe der SV-Info erfolgt im September 1988.
Enthalten war ein ausführlicher Bericht zum 30-jährigen Gründungsfest mit einem Auszug aus der Festrede vom 1. Vorsitzenden, Georg Rammelsberger, sowie eine Auflistung aller Ehrungen, insbesondere für die Gründungsmitglieder sowie auch für 25-jährige Mitgliedschaft.
Zudem wurden die Ergebnislisten für die Laufwettbewerbe und der Fußballturniere veröffentlicht.
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einem Interview mit dem damaligen Trainer Franz Kratzer.
Ein kleiner Hinweis wies auch auf das Sommernachtsfest am 11.08.1988 hin, welches, trotz des Brandanschlags in der frühen Morgenstunden, ein voller Erfolg war.
Die Ausgabe 3 vom April 1989 war geprägt von Ideen rund um die neue Mehrzweckhalle.
In einem eigenen Infoabend wurde neue, mögliche Sportarten wie Kinderturnen, Fitneß-Sport, Trimm Trab, Damen- und Herren-Gymnastik, Sportspiele, Skigymnastik, Volleyball, Tischtennis, Radsport, Bergsport und Skifahren, vorgestellt.
Ein ausführliches Interview mit Ludwig Fink, der im Verein als Spieler, Jugendtrainer und -betreuer, insbesondere aber auch als Platzwart und Vereinswirt tätig war, rundete die Ausgabe ab.
Im Rückblick auf das Jahr 1988 wurde folgende gesellschaftliche Veranstaltungen erwähnt:
Der Faschingsball am 09.01.88 im Gasthof Heitmayer bei ausgelassener Stimmung.
Das Sommernachtsfest am 11.06.88 in der Liegehalle des Caritasheims, welches trotz des Brandanschlags ein großer Erfolg war, wobei die Halle "zum Bersten" gefüllt war.
Das absolute Highlight dieses Jahres war aber zweifelsohne die 30-Jahr Feier des Vereins vom 02.07.- 04.07.88 mit zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten.
Das erstmals veranstaltete Weinfest am 24.09.88 am Sportplatzgelände unter dem Zeltdachvorbau war der Start in eine neue Veranstaltungreihe.
Die Weihnachtsfeier am 10.12.88 im Gasthof Heitmayer bildete den Jahresabschluss, wobei Trainer Franz Kratzer als Nikolaus den Spieler kräftig die Leviten las.
Im Rückblick auf das Sportjahr 1988 wurden folgende Themen herausgestellt:
- Fußball
Unter Trainer Franz Kratzer entwickelte sich die Herrenmannschaft trotz unveränderter Spielerdecke positiv und konnte den Anschluss an das Mittelfeld in der C-Klasse halten.
Im Jugendbereich nahmen mit A-, D- und F-Jugend erstmals 3 Mannschaften am Spielbetrieb teil. - Radsport
Es wurden regelmäßig Fahrten am Sonntag vormittag von 60 - 70 km in die nähere und weitere Umgebung unternommen. Zudem wurde auch an der 5. Internationalen Pfaffenwinkel Rundfahrt am 10.07.88 über 110 km teilgenommen. Zudem wurde eine Chiemsee-Rundfahrt und eine Fahrt durch das Allgäu organisiert. Daneben waren auch der Familienausflug nach Baierbach am Simsee mit 20 Teilnehmern und die Urlaubsfahrt durch das Altmühltal von Eichstätt nach Kehlheim erwähnenswert. - Turnen
Die Damen trafen sich regelmäßig in der Eiselfinger Turnhalle zur Gymnastik. Im Sommer wurden darüberhinaus abendliche Radlfahrten und ein Radausflug an den Chiemsee unternommen.
Die 4. Ausgabe der SV-Info erfolgt im Oktober1989.
Von den verschiedenen Sportarten wurde Folgendes berichtet:
- Fußball
Die Erste Mannschaft schloß die Saison auf einem 8. Platz im unteren Mittelfeld ab.
Die F-Jugend belegte den 4. und die D-Jugend den 7. Platz. Die A-Jugend wurde sogar Vizemeister. - Radfahren
Die Gruppe der Radler unternahm weiterhin ihre Ausfahrten am Sonntagvormittag. Zudem wurde eine Tagesfahrt im "Spargelland" in den Landkreisen Schrobenhausen, Aichach und Dachau unternommen. - Fitneß-Sport
Der Übungsbetrieb wurde am 22.06.89 aufgenommen, wobei die Laufgruppen in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt wurde. Zwischendurch traf man sich zur gemeinsamen Gymnastik. - Damengymnastik
In der warmen Jahreszeit war die Gruppe nicht mehr in der Halle. Es wurden Radlfahrten u.a. zum Stampflschlößl, ein Marsch nach Aham zum "Forstner" und ein Schwimmtreff im Schonstetter Hallenbad unternommen. Nach dem Sommerferien geht es erst noch einmal in die Eiselfinger Turnhalle, bevor die Mehrzweckhalle in Schonstett genutzt werden kann. - Bergsteigen
Zur Vorbereitung wurde ein Ausbildungsabend mit einem staatlichen geprüften Bergführer durchgeführt.
Am 29. Juli wurde die erste Bergunternehmung, eine Familienwanderung zur Rampoldplatte mit 13 Erwachsenen und Kindern, durchgeführt.
Um allen Mitgliedern eine Information über das Geschehen im Sportverein zu geben, war ein ausführlicher Bericht zur Jahreshauptversammlung enthalten.
Bemerkenswert war, dass von den damals 210 Mitgliedern 53 Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung anwesend waren.
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einem Interview mit dem damaligen 1. Vorsitzenden Georg Rammelsberger.
Die Ausgabe 5 erschien ebenfalls im Oktober 1989, wobei insbesondere die Sportangebote im Zusammenhang mit der neuen Mehrzweckhalle vorgestellt wurden.
In der Mehrzweckhalle wurden Trainingseinheiten für Volleyball, Tischtennis, Damengymnastik, Kinderturnen, Geräteturnen, Fitneß und Fußball angeboten.
Zudem wurden die Übungsleiter zu allen Sparten aufgeführt.
Die Ausgabe 6 der SV-Info erschien im Mai 1990, wobei speziell die neuen Angebote und Sportmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Mehrzweckhalle im Vordergrund standen.
Die Übungsleiter zu den Sportarten Fitneß, Damengymnastik, Bergsport, Kinderturnen, Volleyball, Geräteturnen, Tischtennis, Jugendfußball, Fußball und Radfahren wurden im Rahmen eines Gruppenbilds vorgestellt.
Von den Sportarten wurde Folgendes berichtet:
- Fitneß
Der erste Fitneß-Abend fand am 20. Oktober 1989 unter Teilnahme von 19 Sportlerinnen und Sportlern statt. In der Folge wurde das rege Interesse sogar noch gesteigert, sodass die Beteiligung regelmäßig bei 20 bis 30 Personen lag. - Bergsport
Es wurden Bergwanderung für Familien mit Kindern von Josef Meier, anspruchsvolle Bergtouren von Georg Seemüller und Klettertouren mit Manfred Zimmer angeboten. - Volleyball
Der anfängliche Andrang mit 20 Volleyballspielerinnen und -spielern war so groß, sodass ein geregelter Trainingsablauf kaum möglich war. Den jüngeren Spielern musste leider eine Absage erteilt werden, da kein geeigneter Übungsleiter zur Verfügung stand. - Kinderturnen
Das Kinderturnen fand regen Anklang und es war unbedingt erforderlich separate Altersgruppen, 4 - 6, 6 - 8 und 10 - 14 Jahre, zu bilden. Das Kinderturnen wurde von Frau Marianne Hartinger und Frau Pflaum betreut, während das Geräteturnen von Hrn. Hartmut Schwinn betreut wurde. - Tischtennis
Das erste Training vom Tischtennis fand am 19.10.1989 mit 20 Kindern und 16 Erwachsenen in der Mehrzweckhalle, allerdings ohne Tischtennisplatten, statt.
Das tat dem Trainings-Enthusiasmus keinen Abbruch und bis die Tischtennisplatten am 07.12.89 eintrafen wurde alternativ Tischtennis-Volleyball, Tischtennis-Squash und diverse Fußballspiele trainiert.
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einem Interview mit dem Trainer der Seniorenmannschaft, Josef Spiegelberger.
Leider ist die Ausgabe 7 nicht mehr vorhanden, sodass weder der Zeitpunkt des Erscheinens, vermutlich irgendwann 1991, noch die Inhalte bekannt sind.
Die Ausgabe 8 erschien im April 1992, wobei sich speziell der neue 1. Vorstand, Otto Ebersberger, einem breiten Publikum vorstellte.
Die Ausgabe befasste sich insbesondere mit der Gründung der Abteilung Skisport am 05. März 1992 im Sportheim.
Von den Sportarten wurde Folgendes berichtet:
- Fitneß
Die Sportler kreierten den "Schonstetter Fitneß-Cup", einen Wanderpokal der beim letzten Sommertraining des Jahres ausgelaufen wird. - Bergsport
Michael Schopka berichtete rückblickend von 4 Wanderung 1991- zur Lindlalm,
- zum Zellerhorn
- auf die Sonnwendwand und
- über den Schmugglersteig von Schleching zum Klobenstein.
Es waren vier nette Wanderungen mit viel Gaudi und Begeisterung, nicht nur unter den Kindern.
Im Ausblick auf 1992 berichtete er, dass erneut 4 Wanderungen geplant sind. - Kinderturnen
Für die 4 - 6-jährigen Kinder wurden, neben den wöchentlichen Treffen in der Mehrzweckhalle, mit dem Ziel die "Freude an der Bewegung" zu fördern, auch kleine, gemeinsame Unternehmungen durchgeführt.
Ein Ausflug mit 34 Personen führte über Egg zum Halfinger Spielplatz. Die nächste Tour mit 42 Personen ging zum Kettenhamer Weiher und im Winter gab es eine gemeinsame Schlittenfahrt am Irlinger Berg. - Jugend
Aus gesellschaftlicher Sicht wurden insbesondere der Saisonabschluss 91 im August zusammen mit der Spielvereinigung Willenhofen-Herrenried bei Neumarkt in der Oberpfalz bei einem Grillabend am Schonstetter Badeweiher mit anschließendem Zelten sowie die Nikolausfeier am 07. Dezember 91 in der Mehrzweckhalle erwähnt.
Aus sportlicher Sicht wurde angeführt, dass für die Saison 91/92 drei Jugendmannschaften, eine F-, E- und D-Jugend, gemeldet wurden. - Radsport
Die Radsportler waren wieder bei ihren sonntäglichen Ausfahrten unterwegs. Am 11. August stand der Höhepunkt mit der Jahresfahrt im Haager Umland des Altlandkreis Wasserburg auf dem Programm. Die 120 km lange Strecke führte von Schonstett über Wasserburg nach Haag, über St. Wolfgang nach Oberornau und von dort weiter zum Stampfl Schlößl oberhalb des Inns. Weiter ging es nach Jettenbach und schließlich über Grünthal wieder zurück nach Schonstett.
Auch der traditionelle Ausflug am 1. Mai mit Famlien war wieder ein großer Erfolg. - Damengymnastik
Neben den Übungsstunden in der Mehrzweckhalle wurden auch wieder Ausflüge mit dem Radl nach Stein an der Traun und nach Baumburg unternommen.
Außerdem übte eine Gruppe der Turnerinnen unter Leitung von Frau Petrat eine Tanzeinlage für den Faschingsball 1991 ein und führten den Tanz beim SV Faschingsball mit viel Erfolg und Beifall vor.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Damengymnastik, die Gründung war am 13.05.1982 im Sportheim, wurde eine Jubiläums-Bergwanderung zum Taubensee unternommen. - Wassersport
Herr Andreas Schwab bot erstmals eine Möglichkeit zum gemeinsamen Wassersport, einerseits als Wassergymnastik für Erwachsene und andererseits als Schwimmkurz für Kinder, an.
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einem Interview mit dem damaligen Trainer Toni Friedrich aus Halfing.
Die Ausgabe 9 erschien im Juni 1993 und beinhaltete, neben den Terminankündigungen für das Sommernachtsfest in Form einer Disco mit Grillabend, der Nikolausfeier für die Jugend und der Weihnachtsfeier, insbesondere Informationen zu den sportlichen Ereignissen.
Von den einzelnen Sportarten wurde im Wesentlichen Folgendes berichtet:
- Fußball-Jugend
In der Saison 92/93 waren 3 Mannschaften, F-, E- und D-Jugend, für die Verbandsrunde gemeldet.
Am 14.03.1993 wurde das erste Hallenturnier in der Mehrzweckhalle in Schonstett durchgeführt, wobei die F-Jugend mit 2 Mannschaften sowie die E-Jugend antraten.
Für die Saison 93/94 werden erstmals 4 Mannschaften, F-, E-, D- und C-Jugend, zur Verbandsrunde angemeldet.
Rückblickend war das gesellschaftliche Highlight für die Jugend sicherlich die Nikolausfeier am 12.12.1992 mit Nikolaus, Einlage der Turngruppe sowie musikalischer Untermalung durch eine Musikgruppe aus Schonstett. - Kinderturnen
Wie auch in den Vorjahren war das Turnen der 4 - 6-jährigen Kinder geprägt von Spiel und Bewegung. Es wurde aber auch wieder eine Radltour und eine gemeinsame Schlittenfahrt am Angerer Berg unternommen.
Für die 6 - 8-jährigen Kinder, 1. und 2. Klasse, wird das Kinderturnen inzwischen in einer eigenen Gruppe um Annette Huber und Barbara Romirer angeboten. - Bergwandern
Auch im Sommer 1993 wurden bzw. werden wieder Wanderungen für Familien angeboten,- auf die Kampenwand
- über den Weitlahner zum Geigelstein
- zu den Eishöhlen bei Maria Stein
- durch das Rottauer Moos
- Schwimmen
Im Herbst 1992 wurde im Hallenbad im Caritasheim der 1. Wassergymnastikkurs durchgeführt. Im Januar 1993 folgte der 2. Kurs und für September 93 ist der 3. Kurs geplant.
Auf vielfachen Wunsch der Eltern gibt es im Juni 1993 einen ersten Schwimmkurs für Kinder.
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einem Interview mit Rudi Hofmeister, dem Abteilungsleiter Ski. Rudi berichtete von den zahlreichen Aktivitäten der Skiabteilung und insbesondere vom 1. Skikurs mit 23 Kindern in Reit im Winkl.
Auch in der Ausgabe 10 vom Juli 1994 wurde, neben den Terminankündigungen für die Jahreshauptversammlung, das Sommernachtsfest, den Flohmarkt und das Weinfest, die Nikolausfeier und die Weihnachtsfeier sowie den Faschingsball 1995, über die sportlichen Aktivitäten berichtet.
- Kinderturnen
Ein besonderes Highlight für die 6 - 8-jährigen Kinder war die Nikolausfeier 93, wieder mit einem Nikolaus der alle Kinder beschenkte.
Der Zuspruch zum Kinderturnen der Zwergerl war nach wie vor groß und Barbara und Annette haben sich mit Wehmut von den 2. Klässlern verabschiedet aber freuen sich schon auf die neuen 1. Klässler. - Schwimmen
Die Wassergymnastik mit Andreas Schwab erfreut sich weiter großer Beliebtheit, d. h. am Kurs im Frühjahr nahmen 26 Personen teil.
Und auch am erneuten Schwimmkurs für die Zwergerl nahmen wieder 16 Kinder teil. - Ski
Es wurde ein Grillfest veranstaltet, welches leider vom Wettergott verregnet wurde und daher wenig Zuspruch fand. Außerdem wurde auch ein Flohmarkt veranstaltet, der regen Zuspruch fand und daher auch im nächsten Jahr durchgeführt werden soll.
Gemeinsam mit Michael Schopka gab es wieder einge Bergwanderungen für Familien.
Der Fitneßsport und die Skigymnastik wurden weiterhin sehr gut angenommen.
Als Vorbereitung der Übungsleiter im Bereich Alpin gab es am 13.11.93 einen Gletscherskilauf im Stubai. Besonders erwähnt wurde der Erwerb der F-Lizenz im Bereich Alpin durch Frau Gabriele Löw.
Die Skikurse wurden in St. Ullrich am Pillersee bei gutem bis sehr gutem Wetter durchgeführt.
Es wurden Skitouren auf die Joelspitze und den Lodron in den Kitzbühler Alpen durchgeführt.
Der Abschlussausflug im März 94 führte nach Flachauwinkel. - Fitneß
In diesem Jahr findet der Schonstetter Fitneß-Cup wieder statt. Beim ersten Wettbewerb von 2 Jahren, also 1992, siegte Manfred Fux vor Manfred Zimmer. - Damengymnastik
Seit jetzt schon 12 Jahren findet die Damengymnastik, inzwischen in der Mehrzweckhalle in Schonstett, statt.
Auch die Radltouren wurden weiter fortgesetzt. Neben kleineren Touren sowie Badefahrten gab es auch eine Radltagestour nach Simssee, Höhenmoos, Rosenheim, und über den Inndamm über Griesstätt zurück nach Schonstett.
Abgerundet wurde auch diese Ausgabe mit einem Interview, in diesem Jahr mit dem damaligen 1. Vorsitzenden, Hrn. Otto Ebersberger.
Die Ausgabe 11 der SV-Info erschien im April 1995 und war mit 6 Seiten, eine der bis dahin umfangreichsten Ausgaben. Folglich wurde ein breites und bemerkenswertes Themenspektrum abgedeckt. Neben der schon gewohnten Terminvorschau gab es einen Rückblick des Redaktionsteams, einen Aufruf zur Beteiligung am Ehrenamt, die Bitte zur Unterstützung bei der Mitgliederbestandspflege, den Rückblick auf die sportlichen Aktivitäten in den verschiedenen Sparten sowie abschließend ein Interview mit Hans Hölzl dem Abteilungsleiter der neuen Abteilung Stockschützen.
- Terminvorschau
Die Terminvorschau beinhaltete folgende Themen:- Familienradwandern am 01. Mai 1995
- Spiel- und Sportfest mit Einweihung der Stockbahn am 27. Mai 1995
- Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 23. Juni 1995
- Sommernachtsfest am 29. Juli 1995
- Flohmarkt am 27. August 1995
- Weinfest am 30. September 1995
- Nikolausfeier am 09. Dezember 1995
- Weihnachtsfeier am 16. Dezember 1995
- Faschingsball am 10. Februar 1996
- Rückblick des Redaktionsteams
Es wurde über das Engagement der Vorstandschaft, der Abteilungs- und Übungsleiter berichtet, die an vielen idealistischen Zielvorstellungen gearbeitet haben. Einige konnten verwirklicht werden, andere sind wie eine Seifenblase geplatzt und haben Enttäuschungen hinterlassen, aber der Blick geht mit Optimismus in die Zukunft.
Bemerkenswert war auch der Rückblick auf schmerzlich vermisste Sportkameraden wie den im März 92 tödlich verunglückten Rudi Maier oder den völlig unerwartet verstorbenen Benno Otter, einem unserer treuesten Fußballanhänger. - Aufruf zur Beteiligung am Ehrenamt
Da sich die Besetzung der ehrenamtlichen Position im Verein immer schwieriger gestaltete, stellten die Verfasser, Wolfgang Hartinger und Albert Maier, ihren Bericht unter das Motto "Das Ehrenamt, die Lebensader des Vereins!".
Die vielfältigen Möglichkeiten im Verein, im Vorstand, in der Abteilungsleitung und insbesondere auch als Übungsleiter und Betreuer wurden hervorgehoben. Dabei wurde auch die Breite über die angebotenen Sportarten Fußball, Skisport, Kinderturnen von 4 - 10 Jahren, Damengymnastik, Radsport, Tischtennis, Wassersport und Stockschießen angeführt, die natürlich eine Vielzahl von Übungsleitern und Betreuern erforderlich macht.
Neben der rein sportlichen Perspektive wurden aber insbesondere der gesellschaftliche, soziale und erzieherische Aspekt hervorgehoben.
Der Appell an Alle war "Stellt Euch zur Verfügung!" und "Scheut Euch nicht, ein Ehrenamt zu übernehmen!".
Wie wahr, damals wie heute! - Mitgliederbestandspflege
Im Beitrag wurde um Unterstützung bei der Pflege der Mitgliederdaten gebeten, um die organisatorische Abwicklung von erforderlichen Abläufen zu gewährleisten.
Auch hier: Wie wahr, damals wie heute!
Bemerkenswert ist sicherlich, dass damals getroffenen Regelungen auch 30 Jahre später noch unverändert gelten. Nach wie vor sind Kinder bis 6 Jahre beitragsfrei und nach wie vor gibt es einen Familienbeitrag. Auch wenn diese Regelungen für den Verein einen finanziellen Nachteil bedeuten, sieht sich der Verein in seinem soziale Engagement für die Familien und Jugendlichen in der Pflicht und entzieht sich nach wie vor dieser Verantwortung nicht.
Auch die Einteilung in aktive und passive Mitglieder hat auch 30 Jahre später noch Gültigkeit. Dabei ist insbesondere die Erläuterung der Einteilung von aktiv und passiv von Bedeutung:- Aktive Mitglieder
Aktive Mitglieder sind alle die Mitglieder, die ein Amt oder eine Tätigkeit im Verein ausüben oder aber die Mitglieder, die eine gebotene Leistung einer Abteilung oder Sparte des Vereins in Anspruch nehmen. Aktives Mitglied kann jedoch auch jeder sein bzw. werden, der zwar nicht die Leistung einer Abteilung oder Sparte in Anspruch nimmt, aber speziell eine Sportart fördern und unterstützen will. - Passive Mitglieder
Passive Mitglieder sind alle die Mitglieder, die keine Leistung einer Abteilung oder Sparte in Anspruch nehmen, jedoch allgemein den Verein durch ihre Mitgliedschaft fördern und unterstützen wollen.
- Aktive Mitglieder
- Aktivitäten in den Sparten
- Fußball
Die 1. und 2. Mannschaft hatten eine schwere Zeit zu durchstehen. Die 1. Mannschaft war Tabellenletzter, was einerseits auf Verletzungspech und andererseits auf mangelnde Trainingsbeteilung zurückzuführen war. Insgesamt standen deutlich zu wenig Spieler zur Verfügung, was letztlich dazu führte, dass der Ansporn aus dem internen Konkurrenzkampf fehlte. In seinem Fazit sagte der damalige Trainer, Michael Scholz, dass er mit den Leistungen beider Mannschaften nicht zufrieden ist, dass aber die kämpferische Einstellung bei beiden Mannschaften stimmte. - Jugend
Es wurde von der Teilnahme an zahlreichen Hallenturnieren durch die F-, E-, D- und C-Jugend berichtet, wobei durchaus gute Plazierungen erzielt werden konnten.
Diese 4 Mannschaften nahmen auch an den Rundenwettkämpfen des Verbands teil und belegten dabei Plätze im Mittelfeld.
Bei den gesellschaftlichen Aktivitäten wurde insbesondere die Saisonabschlussfahrt mit 32 Kindern und 15 Erwachsenen nach Willenhofen in der Oberpfalz sowie die alljährliche Nikolausfeier erwähnt. - Ski
Es wurde über den 2. Flohmarkt berichtet, der einen überwältigenden Erfolg bezogen auf Beteiligung und Resonanz bei Ausstellern und Besuchern darstellte.
Die Beteiligung am Fitneßsport im Sommer war leider mäßig, während die Skigymnastik im Winter sehr gut besucht war.
Die Vorbereitung der Übungsleiter im Bereich Alpin startete im November 1994 im Stubai, wobei unter Anleitung eines staatlichen Skilehrers zwei Tage lang trainiert wurde.
Die Skikurse mit Erwachsenen und Kindern fürte nach St. Ullrich am Pillersee.
Einen sehr großen Erfolg konnte Christian Fux erzielen, der beim Sparkassencup des SC Bad Endorf in seiner Altersklasse den 1. Platz belegte.
Für Zwergerl wurde in dieser Saison das erste Mal ein 4-tägiger Skikurs in Gschwendt und Sachrang durchgeführt.
Christian Froitzhuber bestand die Übungsleiterprüfung im Bereich Nordisch und ist damit der 3. Skiübungsleiter mit einer F-Lizenz. - Bergwandern
Im März war ein erster Rodelausflug. Weitere Bergwanderungen zum Taubensee, Kranzhorn und zum Hohenstaufen sind geplant. - Kinderturnen
Barbara und Annette berichteten vom Besuch eines Lehrgangs sowie der Umsetzung der gezeigten Übungen in ihrer Turnstunde.
Irmi Bachleitner und Elfriede Betzl haben eine Gruppe der 4 - 6-jährigen Kinder übernommen, sodass das Angebot ausgedehnt werden konnte. - Radsport
Für den 1. Mai 1995 ist wieder der Radausflug für Familien geplant, wobei Hr. Georg Seemüller die Organisation übernimmt. - Damengymnastik
Auch in diesem Jahr wurde in den Wintermonaten in der Mehrzweckhalle, erstmals auch mit einem elastischem Gymnastikband, trainiert.
In der warmen Jahreszeit wurde abends wieder geradelt und geschwommen, am Hartsee, Pelhamer und Simssee. Der Jahresausflug führte wieder an den Chiemsee. Dabei wurde nach Prien geradelt, mit dem Dampfer ging es zur Herreninsel, diese wurde umwandert und in einer stillen Bucht wurde gebadet. Nach der Besichtigung des Schlosses und einer gemütlichen Einkehr ging es wieder zurück nach Prien und von dort mit dem Rad nach Schonstett. - Tischtennis
Hr. Reinhard Kutschker übernahm erfreulicherweise das Training der Tischtennisspieler.
- Fußball
Abgerundet wurde die Ausgabe mit einer Vorstellung der neuen Vereinswirten, Frau Anne Dümmig, die ihren Einstand am 6. Mai 1995 feierte.
Die Ausgabe 12 erschien im Juli 1996. Sie war geprägt von einem Leitartikel vom neuen 1. Vorsitzenden Jürgen Zapf sowie von einem Rück- und Ausblick zu den jeweiligen sportlichen Aktivitäten.
- Leitartikel
Der Leitartikel stand unter dem Motto "Braucht Schonstett einen Sportverein?" verbunden mit seiner klaren Antwort "Ja, Schonstett braucht einen Sportverein!". Aus seiner Sicht wird- über den Verein ein Gemeinschaftsgefühl vermittelt
- und Alt und Jung zusammengebracht
- Der Verein dient als Integrator für viele unterschiedliche Strömungen
- und ist, Gott sei Dank, unpolitisch
- Der Verein bietet vielen Gemeindebürgern die Möglichkeit, sich zum Wohle der Gemeinschaft zu engagieren.
Im Leitartikel wird zudem um verstärkte Mitarbeiter, insbesondere das Einbringen eigener Ideen, geworben. Nach wie vor werden zusätzliche Verwantwortliche und Übungsleiter, insbesondere auch ehemalige aktive Sportler, dringend benötigt.
Besonders erwähnte der die anstehenden Herausforderungen, insbesondere die Renovierung des Sportheims, welche eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen wird.
- Aktivitäten
- Fußball
Der Fußball befand sich in einer absolut prekären Situation. Die Mannschaft ware Tabellenletzter und der Trainer Michael Scholz trat am 05.10.1995 zurück, da der Trainingsbesuch extrem schlecht war und aus seiner Sicht keine Besserung zu Erwarten war.
Dankenswerterweise übernahm Heinz Fridgen in dieser schweren Zeit das Training um die Vorrunde abschließen zu können.
In der Winterpause gelang es mit Alois Dobusch einen neuen Trainer für die Rückrunde zu verpflichten und bis Mai konnten immerhin 5 Punkte erkämpft werden.
Da auch kein Abteilungsleiter bzw. Verantwortlicher zur Verfügung stand, wurde der Bericht von Rudolf Hofmeister abgegeben. Das persönliche Highlight von Rudi war, dass wieder versucht wird eine AH Mannschaft aufzubauen. Das AH Training sollte jeden Freitag stattfinden.
Bemerkenswert ist dabei, dass dieses AH Training auch 20 Jahre später immer noch jedem Freitag stattfindet. - Jugend
Zu den sportlichen Aktivitäten gehörten die Teilnahmen an mehren Hallen- und Pokalturnieren durch die F-, E-, D- und B-Jugend.
Das absolute Highlight war der 1. Platz der E-Jugend und damit die erste Meisterschaft für eine Mannschaft des SV Schonstett.
Bei den gesellschaftlichen Aktivitäten war vor allem die Abschlussfeier erwähnenswert. Die Jugendabteilung errichtete am Freitag, den 21.07.1995 eine kleine Zeltstadt am alten Fußballplatz. Das ganze Wochenende gab es jede Menge Spiele und Gaudi am Badeweiher. Das Lagerfeuer am Samstag wurde von einem jähen Gewitter unterbrochen, aber in den Zelten wurde weiter gefeiert. Am Sonntag wurde gemeinsam gefrühstückt, die Zelte abgebrochen und aufgeräumt. Eine tolle und gelungene Abschlussfeier fand ihr würdiges Ende.
Die Nikolausfeier am 16.12.1996 für die gesamte Sportjugend mit Fußball, Kinderturnen, Tischtennis und Ski für die Alterstufen von 4 bis 15 Jahren, war die letzte große gemeinsame Nikolausfeier. Wegen der großen Altersunterschiede und damit unterschiedlichen Interessenslagen entschied man, künftig nach Altersgruppen getrennte Nikolausfeiern zu veranstalten. - Ski
Der 3. Flohmarkt war durch das schlechte Wetter sehr negativ beeinflusst.
Die Beteiligung am Fitneßtraining im Sommer war, wie im Vorjahr, leider nur gering. Die Skigymnastik im Winter hingegen war weiterhin sehr gut besucht.
Die Skikurse mit Erwachsenen und Kindern fanden am Sudelfeld, leider bei sehr schlechter Witterung, statt, was aber der tollen Stimmung keinen Abbruch tat.
Die Skikurse für die Zwergerl wurden in dieser Saison in Reit im Winkl abgehalten.
Die Abschlussfahrt führte bei herrlichem Sonnenschein und sehr guten Schneeverhältnissen nach St. Ullrich am Pillersee. - Kinderturnen
Die 4 - 6-jährigen Kinder wurden erneut von Irmi Bachleitner und Elfiede Betzl und die 6 - 8-jährigen Kinder von Barbara Romirer und Annette Huber betreut.
Es gab eine Radltour zum Picknick in Richtung Griesstätt und einw weitere Radltour zum Minigolf nach Amerang.
Die Kinder ab der 3. Klasse wurden weiterhin von Hartmut Schwinn betreut.
- Fußball
Abgerundet wurde die Ausgabe mit den Terminankündigungen:
- Flohmarkt am 01. September 1996
- Weinfest am 07. Septermber 1996
- Disco am 04. Oktober 1996
- Jahreshauptversammlung am 25. Oktober 1996
- Weihnachtsfeier am 14. Dezember 1996
sowie einem Interview mit dem Jugendleiter Wolfgang Hartinger.
Damit war die SV-Info so etwas wie der analoge Vorläufer zu unsere heutigen digitalen Web-Seite, mit der natürlich ein weit größer Personenkreis, über die Grenzen von Schonstett hinaus, informiert wird.
Im Jahr 1988 feierte der SV Schonstett sein 30-jähriges Jubiläum. Während der dreitägigen Festivitäten war ein umfangreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt geboten. Im Rahmen des Sportprogramms wurde ein Fußballturnier der Herren mit den Gastmannschaften aus Halfing, Vogtareuth und Eiselfing sowie ein F-Jugendturnier mit Gastmannschaften aus Rott, Amerang und Eiselfing ausgetragen. Zum Unterhaltungsprogramm gehörte der Dorfstaffellauf, der Dorfmarathon aber auch die Abendunterhaltung mit Musik sowie den Ehrungen. Im Rahmen des Begleitprogramms stürzten sich die Kleinen auf die Hüpfburg und übten sich beim Geschicklichkeitsradfahren.
Rege Beteiligung fand der Dorfstaffellauf bei dem 5 Mannschaften mit insgesamt 55 Läufern starteten. Um 10 Uhr begann die erste Runde, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden musste. Für Aufsehen sorgte dabei Georg Aßböck, der mit seinem Uralt-Fahrrad aus Großmutters Zeiten auf dem ersten Streckenteil die Konkurrenten mit ihren modernen Rennrädern hinter sich ließ. Der unglücklicherweise gestürzte Albert Maier zog sich zum Glück keine ernsthaften Verletzungen zu. Am Ende kamen die Mannen von Johann Neumeier als überlegene Sieger ins Ziel, gefolgt von der Mannschaft von Stephan Helma.
Für den ersten „Dorfmarathon“ in der Geschichte von Schonstett waren um 11.30 Uhr alle Startvorbereitungen getroffen. Von den 36 Läufern unterschiedlichster Altersklassen, darunter auch 3 Frauen, die auf den Rundkurs geschickt wurden, erreichte Georg Bachleitner das Ziel am Schnellsten. Überrascht haben die noch sehr jugendlichen Richard Maierhofer und Martin Zapf, die die Plätze zwei und drei belegten. Diese Leistung verdient trotz eines Vorsprungs von etwa 100 Metern, der den Läufern bis 14 Jahre eingeräumt wurde, ihre Anerkennung.
Im Rahmen des Festakts wurden auch zahlreiche Ehrungen für verdiente Mitglieder vorgenommen.
Ehrung beim 30-jährigen Gründungsfest

Oben von links: Johann Mühlberger, Eduard Effenberg, Konrad Benstetter, Frau Lohmar, Georg Rammelsberger, Ferdinand Schwenk, Emmeran Bader, Georg Seemüller
Unten von links: Anton Schall, Josef Stocker, Andreas Binsteiner, Lorenz Hofmeister, Ludwig Fink
Am Nachmittag stand wieder der Fußball im Vordergrund. Zunächst spielte die F-Jugend und später die 1. Mannschaften um den Pokal. Die Qualifizierungsspiele für das Turnier der ersten Mannschaften wurden bereits am Samstag ausgetragen.
Im Rahmen dieser Gründungstage wurde der Zeltvorbau des Sportheims eröffnet, unter dem unser Bernhard Mittermeier mit seinen Helfern für das leibliche Wohl sorgte.
In der Mehrzweckhalle können seit 1989 Sportarten jeder Art, wie Volleyball, Tischtennis, Kinderturnen, Geräteturnen und Fitnesssport, angeboten werden.
Für den Fitnesssport, Tischtennis, Bergsport und Volleyball wurden jeweils eigene Abteilungen gegründet.
Außerdem bietet die Halle dem Sportverein den Platz und die Möglichkeit Feierlichkeiten wie Faschingsbälle, Sommernachtsfeste und auch Discos auf eigene Regie durchzuführen.

Ansicht auf die Mehrzweckhalle

Erste Feste in der Mehrzweckhalle
Corona, mehr Lowlight als Highlight, aber mit besonderer Bedeutung für den Verein
Im Februar 2020 fand die Mitgliederversammlung statt. Da waren schon viele Informationen im Umlauf, dass sich eine Krankheit von China her ausbreitet und die ersten Fälle schon in Europa, auch in Deutschland, aufgetreten waren.
Irgendwann im März 2020 folgte dann der Lockdown mit entsprechenden Auswirkungen auf den Sportbetrieb des SV Schonstett, nämlich der totalen Einstellung des Sportbetriebs. Das Sportheim und das Vereinsgelände wurden gesperrt. Nur die Platzwarte durften zu Kontroll- und Reparaturzwecken das Sportheim und das Vereinsgelände betreten.
Eine Verwaltung des Vereins war in der Zeit des ersten Lockdowns für den Vorstand sehr schwer, da das meiste jeweils von zu Hause aus organisiert werden musste. Videokonferenzen waren für die allermeisten absolutes Neuland.
Bereits im Mai 2020 begann die Abteilung Stockschützen entsprechend unter Einhaltung der jeweiligen Vorschriften wieder mit dem Trainings- und Spielbetrieb. Es folgten dann die Abteilung Turnen, die ihre Aktivitäten im Frühjahr und Sommer 2020 nach draußen verlegten und die Abteilung Fußball.
Die Abteilung Tischtennis folgte am Ende der vorgenannten Abteilungen, da man ja auf die Halle angewiesen war und nicht im Freien trainieren konnte.
Der Vorstand erarbeitete in Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitungen und Übungsleitern entsprechend den einschlägigen Vorschriften ein Schutz- und Hygienekonzept, das für jedermann zugänglich auf der Vereins-Homepage abrufbar war. Alle notwendigen Aushänge und Desinfektionsspender an den Sportanlagen und an der Halle wurden angebracht.
Im Verlauf des Zeitraums Mai 2020 bis Frühjahr 2022 musste das Schutz- und Hygienekonzept regelmäßig aktualisiert werden, am Ende der Pandemie teilweise sogar wöchentlich, was einen enormen, zusätzlichen Verwaltungs- und Umsetzungsaufwand für alle Beteiligten bedeutete.
Im Zeitraum Mai 2020 bis Frühjahr 2022 fanden die Sitzungen des Vorstands und des Vereinsausschusses im Freien oder per Videokonferenz statt. Auch die Abteilungsleitungen handelten für ihre Sitzungen entsprechend.
Vereins-Veranstaltungen vielen ab Mai 2020 gänzlich aus. Auch im Jahr 2021 waren die Vereins-Veranstaltungen auf ein Minimum beschränkt.
Die Mitgliederversammlung 2021 wurde im Sommer sicherheitshalber in der Mehrzweckhalle durchgeführt. Auch die Mitgliederversammlung des Jahres 2022 fand noch in der Mehrzweckhalle statt.
Entgegen dem landesweiten Trend stiegen die Mitgliederzahlen des SV Schonstett im Jahr 2020 und 2021 und auch später immer weiter. D.h., es gab mehr Beitritte als Austritte. Die Zahl der Austritte belief sich zudem auf das übliche Maß der Jahre vor der Corona-Pandemie.
Nichtsdestotrotz hatte die Pandemie definitiv harte Auswirkungen insbesondere auf den Kinder- und Jugendsport im Verein. Z. B. musste die Abteilung Tischtennis ihre Jugendabteilung neu aufbauen.
Der Vorstand stieß bei der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie auf Verständnis der überwiegenden Zahl der Mitglieder.
Es war für den Vorstand, für die Abteilungsleitungen und insbesondere für die Übungsleiter ein echter Spagat zwischen Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der Aufrechterhaltung und Sicherstellung des Übungs- und Spielbetriebes aller Abteilungen.
Finanziell kam der Verein in der Corona-Zeit mit einem blauen Auge davon, da der Vereinsvorstand die staatlichen Corona-Hilfen (Überbrückungshilfen) beantragte und in Anspruch nahm.
Insgesamt war es für die Vereinsverantwortlichen (Vorstand, Abteilungsleitungen, Übungsleiter, Platzwarte usw.) eine sehr schwierige und herausfordernde Zeit, die man sich natürlich nicht zurückwünscht.
Nach dem zweiten Lockdown von Herbst 2021 bis Anfang 2022 war der Spuk vorbei.
Eine wahre Erlösung für den Verein!
In der dunklen Jahreszeiten brauchen wir einen bespielbaren Trainingsplatz mit einer Flutlichtanlage!
Deshalb wurde der Platz neben dem Sportheim mit einer Flutlichtanlage aufgerüstet, um die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern und bei den Spielzeiten flexibler zu sein.
Ansicht auf den Sportplatz unter Flutlicht

Sichere DIR noch DEINE PARZELLE des Sportplatzes:
Das Projekt wurde neben der Förderung durch den Freistaat Bayern auch durch Spenden in Form des Verkaufes von Parzellen des Sportplatzes unterstützt.
Für diesen Parzellenkauf wird es einen ideellen Gegenwert in Form einer namentlichen Erwähnung auf der Unterstützertafel am Sportheim und im Web geben.
Jede Parzelle ist 3x3 Meter groß.
Jeder Spender unterstützt so den Sportverein die angefallenen Kosten für den Bau der Flutlichtanlage zu reduzieren.
Jeder Spender kann die verfügbaren Parzellen frei wählen.
DU bist interessiert und möchtest uns bei der Flutlichtanlage unterstützen?
Kein Problem! Melde DICH einfach bei
· Sebastian Schröder,
1. Vorstand - SV Schonstett e.V.
Tel.: 0151/23055611
oder bei
· Albert Maier
Kassier – SV Schonstett e.V.
Tel.: 0172/8660359
oder schicke uns eine E-Mail an
· svschonstett@svschonstett.de
und besprich mit uns alles weitere.
Eine Parzelle kostet DICH nur 25€.
Freie Parzellen findest du hier:
Die Fußballmannschaft von 1959

Stehend von links: Robert Helma, Philipp Spiel, Hans Langer, Alfred Fridgen, Anton Schwaiger, Sepp Huber
Kniend von links: Paul Stocker, Anton Schall, Konrad Benstetter, Hans Stocker und Anton Wagner

Stehend von links: Alfred Fridgen, ?, Robert Helma, Paul Stocker, Eduard Effenberg, ?, Anton Wagner, ?
Kniend von links: Anton Schall, Hans Langer, ?
Die Fußballmannschaft in den frühen 60-er Jahren

Stehend von links: ?, Georg Stübl, Robert Helma, Eduard Effenberg, ?, ?, Philipp Spiel, Paul Stocker
Knied von links: Anton Schall, Hans Langer, Alfred Fridgen
Bereits 2 Mannschaften im Laufe der 60-er Jahre

Stehend von links: ?, Philipp Spiel, ?, ?, ?, ?, ?, ?, ?, Anton Schall, Alfred Fridgen, Konrad Benstetter, Paul Stocker, ?, ?, ?
Kniend von links: ?, Robert Helma, ?, ?, Alois Kutschker, ?, ?, ?
2. Platz in der Saison 1970/71, die bis dahin beste Platzierung der 1. Mannschaft des SVS

Stehend von links: Eduard Effenberg, Philipp Spiel, Ludwig Bader, Horst Misch, Klaus Giebel, Johann Mühlberger, Helmut Betzl, Erich Böck, Franz Frank
Kniend von links: Anton Schall, Otto Benstetter, Johann Frank, Ludwig Obermaier
1981 Besuch der AH Mannschaft des FC Bayern München beim SV Schonstett

Die Bayern AH 1981 mit Spielführer Georg "Katsche" Scharzenbeck
Die AH vom SV Schonstett mit Spielführer Manfred Fux und noch zu erkennen Gerhard Gottwald, Klaus Giebel und Josef Meier
Die aktuellen Fußballmannschaften 1998 zur 40-Jahr Feier
Alle Mannschaften des SV Schonstett 1998 mit Trainer Franz Kratzer

von oben: AH, 1. Mannschaft, A-Jugend, C-Jugend, E-Jugend und F-Jugend
Die 1. Mannschaft 1997/1998

Von links oben: Trainer Franz Kratzer, Marc Huber, Georg Bachleitner, Thomas Ostermeier, Klaus Fischbacher, Stefan Fink, Heinz Fridgen, Johann Bichler
von links unten: Stephan Helma, Rainer Fink, Ludwig Liedl, Manfred Hüller, Stefan Stübl, Anton Bachleitner
Die AH Mannschaft 1997 / 1998

Von oben links: Betreuer Johann Neumeier, Johann Mühlberger, Heinz Fridgen, Heinz Rehm, Josef Bichler, Hermann Maier, Claus Vaintzettel, Rudolf Hofmeister
Von unten links: Anton Kleinschwärzer, Georg Bachleitner, Johann Bichler, Ludwig Liedl, Josef Obermaier, Bernhard Mittermeier
Fußballmeister der B-Klasse 2008

Stehend von links: Claus Vaintzettel, Stefan Fink, Christian Otter, ...
Sitzend von links: ...
Fußballmannschaft 2011

Stehend von links: Trainer Konrad Rost, Alex Weiland, Andreas Otter, Johannes Maier, Andreas Benstetter, Christoph Obermaier, Phillip Zapf, Florian Rost, Thomas Obermaier, Stephan Düsterhöft (AL) und Cornelia Gruber (Sponsor)
Kniend von links: Stephan Stübl, Manfred Mittermaier, Stefan Fridgen, Christian Pauker, Christian Otter, Hubert Betzl, Timo Winkler und Rudi Gruber
Fußballmannschaft 2013/2014

Stehend von links: Trainer Thomas Wolff, Florian Grulke, Andreas Benstetter, Phillip Zapf, Benedikt Ecker, Sebastian Stübl, Christoph Obermaier, Hubert Betzl, Manfred Mittermeier und Christian Otter
Kniend von links: Anton Schamberger, Michael Oberbauer, Patrick Brand, Christian Pauker, Stefan Fridgen, Manuel Rippl, Marcus Rieger und Daniel Klöckner
Fußballmannschaft 2016

Stehend von links: Hubert Betzl, Alex Weiland, Andreas Otter, Fabio Ostermaier, Lugge Betzl, Trainer Tom Kurzinger, Matthias Obermaier, Tobias Dirnecker, Peter Hainzl, Tobias Manhart und Stephan Hinterstocker
Sitzen von links: Raphael Ebersberger, Christian Otter, Phillip Hofmann, Balthasar Elpelt, Tobias Angerer, Sergej Aselbor, Wenzel Gruber, Marcus Rieger, Simon Dirnecker und Ben Maier
Fußballmannschaft 2022/23

Stehend von links: Johannes Hofmeister, Moritz Kastl, Stephan Hinterstocker, Florian Wachter, Matthias Obermaier, Seppi Bichler, Benjamin Schneid, Marcus Rieger, Quirin Friesinger, Trainer Sascha Böhm, Abdelrhaman Moursi
Sitzend von links: Richard Riedl, Hubert Betzl, Ben Maier, Alexander Witte, Sergej Aselbor, Lugge Betzl, Simon Osterloher, Thomas Bichler und Balthasar Elpelt (AL)
Aufstiegsmannschaft in die A-Klasse 2023/2024

Auf dem Tor von links:
Stehend von links:
Kniend von links:
Liegend von links:
Im Frühjahr 1982 wurde vom damaligen 1. Vorstand Georg Seemüller eine Öffnung des Vereins gegenüber anderen Sportarten forciert. Im Rahmen dieser Aktion gründete er die Radlabteilung, der etwa 15 aktive Radler angehörten.

Von links: Stephan Helma, Philipp Spiel, Georg Seemüller, Bartholomäus Weidinger, Albert Maier, …, Horst Runge, Johann Mühlberger, …, …, Manfred Fux, Wolfgang Kratzel und Franz Binsteiner
Es wurden hauptsächlich Sonntagsausflüge auf dem Rad organisiert, bei denen Strecken zwischen 50 und 80 Kilometer zurückgelegt wurden, wobei jedoch an keinen Wettkämpfen teilgenommen wurde.
Am 1. Mai wurde regelmäßig ein Familienausflug durchgeführt, der sich großer Beliebtheit erfreute.
Leider ist die Radlabteilung wegen gesundheitlich bedingter Ausfälle sowie mangelndem Nachwuchs über die Zeit wieder eingeschlafen und die Gruppe der Radler hat sich selbst aufgelöst.
Am 13.05.1982 wurde die Damen-Gymnastik von Schonstett gegründet. Federführend wurde die Gruppe von Frau Lore Seemüller geleitet, wobei sie gemeinsam, zunächst mit Frau Hanni Zimmer und dann Frau Maritha Kratzel, das Turnen durchführte und die Ausflüge organisierte.
Neben dem regelmäßigen Turnen in der Halle, anfangs in der Turnhalle in Eiselfing, standen bei guter Witterung auch Jogging, Radlfahren und Schwimmen auf dem Plan. Häufig wurde im Sommer eine ganztägige Abschlussfahrt mit dem Fahrrad unternommen, welche großen Anklang fand.
Die Radlfahrten im Sommer führten
- an den Chiemsee,
- zum Stampflschlößl
- nach Stein an der Traun und Baumburg
- nach Samerberg und zum Duftbräu
- zum Simssee, Hartsee und Pelhamer See
1989 gab es noch Schwimmtreffen im Hallenbad des Caritasheims. Nach Schließung des Hallenbads wurden die Schwimmtreffen im Freien an unseren diversen umliegenden Badeseen fortgesetzt.
Im Herbst 1989 ging es für ein letztes Mal zum Turnen in die Eiselfinger Turnhalle. Nach der Einweihung der Mehrzweckhalle in Schonstett konnte der Umzug dorthin erfolgen, was letztlich mit Begeisterung angenommen wurde.
Im Fasching 1991 gab eine Gruppe der Damengymnastik eine Tanzeinlage beim Faschingsball (Sportlerball) zum Besten und erhielt dafür tosenden Applaus.
1992, zum 10-jährigen Bestehen der Damengymastik, gab es eine Jubiläumsbergwanderung zum Taubensee.
1994 wurde eine Bergwanderung zur Hörndlwand unternommen.
An dieser Stelle wollen wir Frau Seemüller, Frau Zimmer und Frau Kratzel einen besonderen Dank für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement aussprechen. Durch ihren Einsatz haben sie viel für das Gemeinwohl und zum sozialen Miteinander im Dorf beigetragen.
Seit Anfang März 1997 stellen sich zur Durchführung der Gymnastik Frau Monika Voggenauer, Frau Hedwig Seitz und Herr Walter Kastl zur Verfügung, sodass auch weiterhin der Termin jeden Montag um 20.00 Uhr eingehalten werden kann. Die berufliche Tätigkeit von Frau Seitz und Hrn. Kastl schlägt manchmal in der Trainingsstunde durch, sodass die momentane Gymnastikform häufig auf rückengerechte Belastung der Wirbelsäule und dosiertes Training des Herz-Kreislauf-Systems abzielt. Hoffentlich wird das nicht zu langweilig …

Um Abwechslung und Motivation zur Gymnastik zu bieten, wird die Stunde häufig mit Musik begleitet und zum Abschluss eine kurze spielerische Form geboten. Besonderes Anliegen ist es, dass sowohl jüngere als auch nicht mehr ganz junge Damen, Trainierte wie Untrainierte und Interessierte, bei denen es hin und wieder „a bisserl zwickt“, teilnehmen können und sollen. Mit der durchschnittlichen Teilnahme von 15 – 18 Damen sind die Leiter recht zufrieden.

1999 wurde berichtet, dass sich die Damengymnastik weiterhin großer Beliebtheit erfreut, wobei, seit 1997, unter Betreuung von Monika Voggenauer, Hedwig Seitz und Walter Kastl regelmäßig zwischen 19 und 33 Damen teilnehmen.
Die Idee und Anregung eine Ski-Abteilung zu gründen geht auf einen Vorschlag von Manfred Zimmer zurück. Dabei wurde als erster Schritt die Sparte Fitnesssport gegründet. Im Jahr 1992 gelang es dann mit jungen, einsatzfreudigen Mitgliedern die Abteilung aus der Taufe zu heben.
Das Angebot der Skiabteilung war breit gefächert aufgestellt und beschränkte sich keineswegs auf den Winter. Im Sommer wurden Fitneß und Bergwandern angeboten. In der Übergangszeit gab es die Skigymnastik in der Mehrzweckhalle und im Winter waren Skisport und Skitouren angesagt.
Aber auch im gesellschaftlichen Bereich war die Skiabteilung aktiv, wobei besonders die Flohmärkte hervorzuheben sind. Die Flohmärkte wurden von Jahr zu Jahr besser angenommen und erreichten einen beachtlichen Erfolg, auch für die Kasse der Abteilung.
→ siehe auch "Chronik" ... "Gesellschaftliche und gesellige Veranstaltungen" ... "Flohmärkte"
Die Gründungsversammlung fand am 05. März 1992 im Sportheim mit insgesamt 30 Mitgliedern statt.
Die Abteilung der Schonstetter Lattlflitzer war geboren und das entsprechende Logo war auch schon parat.

Schonstetter Lattlflitzer
In der ersten Versammlung der Abteilung wurde beschlossen, im Januar 1993 einen Skikurs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Reit im Winkel durchzuführen.
1. Skikurs für Kinder 1993

Der gesamte Skikurs 1993

Bereits 1991, also vor der Gründung der Abteilung, wurden unter Regie von Michael Schopka Bergwanderungen für Familien durchgeführt.
Die vier Wanderungen von 1991 führten
- zur Lindlalm
- zum Zellerhorn
- auf die Sonnwendwand und
- über den Schmugglersteig von Schleching nach Klobenstein.
Am 02.06.1991 nahmen 29 Personen, 13 Erwachsene und 16 Kinder, an der Wanderung zur Lindlalm teil.
Bei herrlichem Sonnenschein erfolgte der Aufstieg von der Seiseralm über die Wolfschlucht zur Lindlalm. Nach einer schönen, gemütlichen Brotzeit ging es weiter nach Gschwend, Einkehren und Spielen gefolgt vom Abstieg.
Zum Abschluss wurde am Hartsee gebadet und gerudert.
Auf der Wanderung zur Lindlalm

Wandergruppe zur Lindlalm

Am 16.06.1991 nahmen 29 Personen, 11 Erwachsene und 18 Kinder, an der Wanderung zum Zellerhorn teil.
Bei leicht bedecktem bis sonnigem Wetter erfolgte der Aufstieg von Aschau am nördlichen Weg zur Hofalm. Nach einem gemütlichen Picknick brach eine 14-köpfige "Elitetruppe" auf und über den Zellerberg ging es zum Hammerstein. Nach kurzem Kraxeln gibt es weiter bis zum Gipfel des Zellerhorn.
Zu Beginn des Abstiegs von der Hofalm gab es einen kurzen, warmen Regen, der aber als durchaus angenehm empfungen wurde.
In Prien gab es zum Abschluss noch für die ganze Familie ein Eis zur Belohnung.
Am Zellerhorn

Am 22.09.1991 nahmen 14 Personen, 7 Erwachsene und 7 Kinder, an der Wanderung zur Sonnwendwand teil.
Bei schönem Herbstwetter erfolgte der Aufstieg über den Kampenwand Reitweg, auf einem wunderschönen, wenig begangenen Weg, zur Diensthütte. Hier gibt es, neben fließendem Wasser, auch eine Brotzeit. Weiter ging es über die Westflanke zum Gipfel, der mit dem Seil erklommen wurde.
Auf dem Gipfel gab es eine zünftige Brotzeit bevor es zum Abstieg ging.
Der Abstieg erfolgte in 2 Gruppen:
- Die 1. Gruppe wanderte über die Hofbauernalm und den Jägersteig nach Hainbach.
- Die 2. Gruppe wanderte den ursprünglichen Weg zurück und kam mit den Autos nach Hainbach.
Nach geringfügigen Problemen gab es ein glückliches Zusammentreffen in Hainbach mit anschließender Heimfahrt.
Jägersteig nach Hainbach

Am 06.10.1991 nahmen 26 Personen, 12 Erwachsene und 14 Kinder, an der Wanderung zur Streichenkapelle und zum Klobenstein teil.
Bei bedecktem aber trockenem Wetter erfolgte der Aufstieg von Schleching, kurz vor der Zollstation, zur Streichenkapelle. In der Streichenkapelle wurden die wunderbaren, frühgotischen Fresken besichtigt.
Anschließend gab es eine gemeinsame Brotzeit, bevor der Abstieg über den Schmugglersteig nach Klobenstein erfolgte.
Auf der Hängebrücke wurden von den Übermütigen Sprungübungen vorgenommen und am Bach wurde Steine werfen geübt.
Nach der anstrengenden Wanderung war bei einigen Teilnehmern Erholung angesagt.
Erholung nach der anstrengenden Wanderung

Den Abschluss bildete das gemeinsame Grillen der mitgebrachten Würstchen.
Gemeinsames Grillen

1992 waren vier Ausflüge geplant:
- zur Krokosblüte auf den Heuberg und zur Wasserwand
- auf den Spitzstein
- eine Höhlenbegehung
- und eine Flachwanderung durch das Rottauer Moos, der Ewigkeitsweg.
Bei trübem Wetter nahmen am 03.05.1992 nur die Familien Schopka,, Zimmer und Bader den Aufstieg vom Duftbräu entlang dem Fluderbach zu den Daffnerwaldalmen in Angriff.
Schon nach ca. 1/4 Stunde tauchten die Teilnehmer in einen Nebel ein, der sie auch am Gipfel nicht verließ.
Trotz des wiedrigen Wetters konnten aber die Krokuswiesen bewundert werden.
Für den Abstieg zum Inntal und um den Gipfel herum wurde der alte Weg genommen, da es am Wiesenweg ausgedehnte Schneefelder bei enorm saftigem Boden und damit verbunden, erhebliche Rutschgefahr gab.
Am 09.08.1992 nahmen 21 Personen , 9 Erwachsene und 12 Kinder, an der Wanderung zum Spitzstein teil.
Bei herrlichem Sonnenwetter war bereits um 07.00 Uhr Abfahrt. Der Aufstieg erfolgte von Innerwald über die Bründlalm zum Sattel. Von dort ging es in einer aufregenden Kletterei über die Nordseite weiter zum Gipfel.
Der Abstieg ging über das Spitzsteinhaus und von dort, gestärkt mit Radlermaßen o. ä., weiter zum Auto.
Anschließend und abschließend gab es noch ein erfrischendes Bad im Chiemsee am Rimstinger Badeplatz.
Elisabeth, Mike und Wolfgang am Gipfel

Spitzstein Gipfelkreuz

Kinder am Spitzsteinhaus

Wandergruppe zum Spitzstein

Auch 1993 waren vier Ausflüge geplant:
- die Eingehtour auf die Kampenwand
- über den Weitlahner zum Geigelstein
- zu den Eishöhlen bei Maria Stein
- und erneut die Flachwanderung durch das Rottauer Moos, den Ewigkeitsweg.
Im Juni 1993 unternahmen 19 Personen, 8 Erwachsene und 11 Kinder, die Wanderung zum Weitlahner Kopf.
Bei nicht ganz eindeutigem Wetter erfolgte der Aufstieg über den Klausengraben zu den Dahlsenalmen und weiter zum Gipfel.
Der Abstieg ging über dir Roßalm und die Aschentalalm auf einem wunderbaren Weg nach Grattenbach.
Dort gab es zum Abschluß, vor dem Rückweg mit dem Auto, ein erfrischendes Bad in der Prien .
Familie Stübl

Blick zum Gipfelkreuz des Weitlahner Kopf

Rast auf dem Weg zum Gipfel

Am Gipfelkreuz

Abstieg vom Gipfel

Auch 1994 waren erneut vier Ausflüge geplant, wobei nur noch die beiden
- zur Kampenwand und
- zur Hundsalm Eishöhle
bekannt sind.
Am 15. Mai 1994 nahmen 9 Personen, 5 Erwachsene und 4 Kinder, an der Tour auf die Kampenwand teil.
Der Aufstieg erfolgte bei schönstem Wetter von Gschwendt über die Steinling Alm und dem schneebedeckten Kar zum Gipfel.
Der Abstieg ging über die Südflanke, wobei im Windschatten eine schöne Brotzeit eingenommen wurde, und den Rundweg über das Berghotel.
Zum richtigen Zeitpunkt, bei der Einkehr in der Steinling Alm, gab es einen frischen Regenschauer. Aber rechtzeitig zum Abstieg nach Gschwendt gab es wieder strahlenden Sonnenschein.
Am Gipfelkreuz der Kampenwand

Abstieg von der Kampenwand

Brotzeit

Regenschauer bei der Steinling Alm

Am 25.09.1994 nahmen 30 Personen, 11 Erwachsene und 19 Kinder, an der Wanderung zur und in die Hundsalm-Eishöhle teil.
Bei schönstem Altweibersommer, im Anschluss an die Landtagswahl, fand die Abfahrt gegen 08.30 Uhr statt. Über Sachrang und Kufstein ging es nach Mariastein. Nach dem steilen Aufstieg schmeckte die Brotzeit auf der Buchackernalm besonders gut.
Frisch gestärkt ging die Gruppe noch die restliche halbe Stunde bis zur Hundsalm-Eishöhle. Nach einer aufregenden, wenn auch etwas hektischen, Besichtigung ging es auf gleichem Weg wieder zurück zu den Autos. Wie erfreulich, sie waren nicht einmal abgeschleppt! 😂
Brotzeit

Abstieg in die Eishöhle

Monika Roßwurm und Timo Winkler beim Abstieg

Weitere Bilder zum Ausflug zur Hundsalm-Eishöhle.
Florian Hartinger, Timo Winkler, Sven Roßwurm

Die Kids haben Spaß

Martin Hartinger, Sven Roßwurm, Florian Hartinger, ?, Björn Roßwurm, ?, ?
Die Maschine ist einfach toll

Die Kinder spielen, die Erwachsenen lassen es sich gut gehen!

links: Wolfgang Hartinger, Rolf Roßwurn, Maria Winkler
rechts: Marianne Hartinger, Monika Roßwurm, ?, Elisabeth Schopka, Dieter Döring
Der Organisator: Michael Schopka

Für 1995 waren folgende Touren geplant:
- zum Taubensee
- zum Kranzhorn
- zum Hohenstaufen
- sowie ein Rodelausflug
Aber manchmal kommt es auch anders als gedacht.
Am 02. Juli 1995 machte sich eine kleine Gruppe, Waltraud Hölzl, Maria und Timo Winkler mit Timo sowie Michael Schopka mit Johannes, auf den Weg zum Kranzhorn.
Bei anfangs unsicherem Wetter erfolgte der Aufstieg von Windshausen über einen schönen, bewaldeten und schattigen Weg über die Kranzhornalm zum Gipfel.
Nach einer schönen Gipfelbrotzeit gab es beim Zwischenstopp in der Kranzhornalm eine erneute Erfrischung ergänzt mit Bienenstich und Kaiserschmarrn. Danach erfolgte der weitere Abstieg zum Auto.
Auf der Heimfahrt wurde noch ein weiterer Stopp zum Baden und Schwimmen im Baggersee bei Neubeuern eingelegt.
Am Gipfel des Kranzhorn

Am 24.09.1995 nahmen 14 Personen, 7 Erwachsene und 7 Kinder, an der Wanderung zum Predigtstuhl teil.
Bei wunderschönem Herbstwetter erfolgte der Aufstieg von Außerwald zur Elandalm und weiter zur Klausenhütte. Über den Steilhang wurde eine Abkürzung in Richtung des Gipfels des Predigtstuhl genommen.
Danach giing es weiter zur Schlüssellochhöhle und es folgte eine aufregende Höhlenbegehung.
Über die Hofalm, in der eine gemütliche Brotzeit eingenommen wurde, ging es weiter hinunter nach Hammersbach und über die "Kette" zurück nach Bach.
Den größten Gag des Tages lieferte Hans Hölzl: Der Hans hatte seine Bergstiefel zu Hause vergessen! War das jetzt ein Freud'scher Fehler oder, wie andere Teilnehmer spöttelten, Absicht?
Am Gipfel des Predigtstuhls

Die Erwachsenen von links: Elisabeth und Sepp Meier, Waltraud Hölzl, Monika Roßwurm, Michael Schopka und Rolf Roßwurm
Brotzeit in der Hofalm

Links: Rolf Roßwurm, Timo und Timo Winkler
Rechts: Michael Schopka und Monika Roßwurm
Brotzeit bei der Hofalm

Links: Monika Roßwurm, ?, Sepp und Elisabeth Meier
Rechts: Timo Winkler jun. und Rolf Roßwurm
Am 08.10.1995 nahmen 18 Personen, 9 Erwachsene und 9 Kinder, an der Wanderung zur Hörndlwand teil.
Bei schönstem Herbstwetter erfolgte der Aufstieg von Seehaus über die Branderalm und die Hörndlalm. Über den rutschigen Nordsteig ging es weiter zum Gipfel der Hörndlwand.
Der Abstieg erfolgte über das wunderschöne Südkar zurück zur Branderalm. Auf der Branderalm machte die Gruppe einen Stopp für eine ausgiebige Brotzeit.
Danach erfolgte der restliche Abstieg zu den Autos gefolgt von der Heimfahrt.
Am Gipfel der Hörndlwand

Branderalm

Brotzeit auf der Branderalm

Die Planung für 1996 ist nicht mehr bekannt, wobei in jedem Fall eine Wanderung zum Heuberg in Tirol durchgeführt wurde.
Am 22.09.1996 nahmen 10 Personen, 6 Erwachsene und 4 Kinder, an der Wanderung zum Heuberg in Tirol teil.
Bei bedecktem, aber trockenem, kühlem Wetter erfolgte der Aufstieg von Durchholzen über die Großpointneralm . Weiter ging es über das Jöchl zum 1.603 m hohen Heuberg in Tirol.
Leider wurde der Vorhang aus Wolken nur für Sekunden geöffnet, der eine grandiose Aussicht auf den Zahmen Kaiser ermöglicht.
Die schöne Rundtour wurde mit dem Abstieg nach Osten über die Hageralm, die Wolfingeralm weiter nach Erzbach abgeschlossen.
Brotzeit und Rast auf der Alm

Über weitere gemeinsame Bergwanderung ist Nichts mehr bekannt.
Mit Gründung der Abteilung Ski wurde auch ein Fitness-Training im Sommer angeboten, um die notwendigen konditionellen Voraussetzungen für das Skifahren zu schaffen.
Von Wolfgang Bichler und Manfred Fux wurde ab dem 14. Mai 1992 ein regelmäßiges Lauftraining angeboten.
Um dem Laufen einen zusätzlichen Anreiz zu geben wurde vereinbart, dass zum Saison-Ende der "Schonstetter Fitness-Cup" ausgelaufen wird.
Den 1. Lauf konnte Manfred Fux vor Manfred Zimmer für sich entscheiden.
Der 2. Lauf um den Fitness-Cup sollte dann 1994 ausgetragen werden.
Während in den ersten Jahren das Fitneß-Training im Sommer sehr gut angenommen wurde, ging das Interesse ab 1994 aber leider stark zurück.
Mit Gründung der Abteilung Ski wurde auch die Skigymnastik im Winter in der Mehrzweckhalle angeboten, um die notwendigen konditionellen Voraussetzungen für das Skifahren zu schaffen.
Von Wolfgang Bichler und Manfred Fux wurde ab Oktober 1992 ein regelmäßiges Training in der Halle angeboten.
Die Skigymnastik erfreute sich über die Jahre großer Beliebtheit.
1993 wurde berichtet, dass regelmäßig 25 Personen an der Skigymnastik teilnahmen, nachdem der Termin von Freitag auf Donnerstag verschoben wurde.
Im Jahr 1999 nahmen regelmäßig bis zu 8 Personen an der Skigymnastik in der Mehrzweckhalle teil.
Im Bereich Skisport wurden Skikurse für Erwachsene, Kinder und Zwergerl angeboten.
Generell abgedeckt wurden die Bereiche
- Ski Alpin
- Ski Nordisch und
- Ski Touren
Dabei wurde die Ausbildung der Übungsleiter im Laufe der Jahre immer weiter verbessert, um bei den Skikursen qualifiziert ausbilden zu können.
1993 wurde, wie bei den Anfängen bereits berichtet, ein Skikurs für Kinder in Reit im Winkl mit 23 Kindern sowie Ausflüge nach St. Johann und Flachau Winkel durchgeführt.
Als Übungsleiter, die die Grundstufe abgeschlossen haben, wurden Gabi Löw im Alpinbereich und Christian Froitzhuber im Nordischen Bereich ausgebildet.
Die Skikurse führten in diesem Jahr bei schönem Wetter und guten Schneeverhältnissen nach St. Ullrich am Pillersee.
Der Abschlussausflug im März 1994 ging nach Flachauwinkel.
Durch Manfred Zimmer werden je nach Witterung Skitouren angeboten. Durchgeführt wurden die Touren auf die Joel-Spitze und den Lodron in den Kitzbühler Alpen.
Im Sommer wurde ein Grillfest veranstaltet, welches wegen der schlechten Witterung leider nur mäßig besucht war.
1994 startete die Vorbereitung für die Übungsleiter im Bereich Alpin im November im Stubai, wobei unter Anleitung eines staatlichen Skilehrers 2 Tage trainiert wurde.
Die Skikurse mit Erwachsenen und Kindern führte nach St. Ullrich am Pillersee.
Für die Zwergerl wurde in dieser Saison erstmals ein 4-tägiger Skikurs in Gschwendt und Sachrang durchgeführt.
Gabi Löw bestand in der Saison 93/94 die Prüfung zur Übungsleiterin mit F-Lizenz im Bereich Alpin.
Kurze Zeit später in der Saison 94/95 bestand Christian Froitzhuber die Übungsleiterprüfung im Bereich Nordisch und ist damit der 3. Skilehrer mit F-Lizenz.
1996 wurde der Skikurs für Erwachsene und Kinder, leider bei sehr schlechtem Wetter, auf dem Sudelfeld durchgeführt, wobei alle Beteiligten trotzdem viel Spaß hatten.
Der Zwergerlkurs wurde in dieser Saison in Reit im Winkl durchgeführt.
Die Abschlussfahrt führte bei herrlichem Wetter und besten Schneeverhältnissen nach St. Ullrich am Pillersee.
1999 gab es für die Zwergerl einen Skikurs in Sachrang, der auch im nächsten Jahr wieder vorgesehen ist.
Das Tourenangebot für unsere Skifahrer erstreckte sich von Brünnsteinschanze bis zum Lodron in den Kitzbühler Alpen. Manfred Zimmer versuchte neben den Skitouren auch das nötige Sicherheitsbewusstsein an die Mitglieder weiterzugeben, wie den Einsatz von Verschütteten-Suchgeräten. Weitere Ausflüge der Abteilung nach Flachauwinkel und St. Johann zum Skifahren folgten.
Die Stockschützen zählen zu den jüngeren Abteilungen des Sportvereins. Im Winter 93/94 entstand, beim Stockschießen auf Natureis, die Idee eine Asphaltbahn zu erstellen, um dem Sport auch während der Sommermonate frönen zu können. Die damalige Vorstandschaft unter dem 1. Vorsitzenden, Hrn. Otto Ebersberger, unterstützte dieses Ansinnen und so konnten bereits im Herbst 94 mit viel Enthusiasmus seitens der Stockschützen mit dem Bau der Asphaltbahn begonnen werden.
In der Gründungsversammlung am 29.01.1995 unter der Leitung des 1. Vorsitzenden des Sportvereins wurde die Gründung der Abteilung Eissport beschlossen, der sofort 30 Mitglieder beitraten. Zudem wurde natürlich auch die Abteilungsleitung mit dem Abteilungsleiter Hans Hölzl gewählt. In der nächsten Vorstandssitzung des Sportvereins am 09.02.1995 wurde die Gründung der Abteilung Eissport bestätigt und somit waren die Rahmenbedingungen für die Zukunft hergestellt.
In der Zwischenzeit wurde der Bau der Asphaltbahnen mit einem hohen Anteil an Eigenleistung durch die Stockschützen vorangetrieben, sodass die Fertigstellung bereits im Frühling 1995 erfolgte. Durch den enormen Einsatz der Stockschützen konnten die drei Bahnen äußerst kostengünstig für nur 25.000 DM erstellt werden, wovon 15.000 DM von der Gemeinde und der Rest vom Sportverein getragen wurde. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde für die großzügige Unterstützung.
Die Einweihung der Bahnen fand am 29.05.1995 im Rahmen eines Spiel- und Sportfestes statt und das Eröffnungsturnier mit Mannschaften aus Babensham, Eggstätt, Eiselfing, Griesstätt, Halfing und zwei Mannschaften aus Schonstett wurde am 10.06.1995 durchgeführt.

Von links: Johann Neumeier, Gerhard Gottwald, Klaus Giebel, Ludwig Fink, Stocker Hans, Albert Hinterstocker, Hans Hainzl, Anton Heitmayer, Gerhard Gottwald sen., Hans Hölzl, Fritz Hainzl, Helmut Betzl
Nach der Teilnahme an einer Reihe von Freundschafts- und Einladungsturnieren reifte der Entschluss auch eine Mannschaft zu Meisterschaften zu entsenden. So wurden im Frühjahr 1996 die ersten Pässe ausgestellt und im Sommer 1996 nahm erstmals eine Mannschaft der Stockschützen mit den Schützen Gerhard Gottwald, Ludwig Fink, Georg Rammelsberger jun. und Hans Neumeier an den Meisterschaften der C-Klasse im Bezirk 2 Südost des Eisschießkreises 2023 Inn / Salzach teil.
Parallel dazu wurde jedoch auch der gesellschaftliche Aspekt durch die Stockschützen gepflegt und die Austragung von Gemeinde-Meisterschaften unter dem Motto „Hauptsache Spaß“, welches vielleicht nicht immer alle Schützen gleichermaßen beherzigen, initiiert. 1998 wurden die Gemeindemeisterschaften bereits zum dritten Mal ausgetragen und inzwischen nehmen, bei insgesamt 14 Mannschaften, auch bereits zwei Damenmannschaften, die „Mäuse“ und die „Bärchen“, teil. Gewinnen konnte das Turnier bis dahin immer die AH – wenn die nur so Fußball spielen würden, wie sie Stockschießen – was doch den einen oder anderen verwunderte.
Die ersten deutlichen Erfolge stellten sich inzwischen auch in der Meisterschaft ein, so wurde in der Wintersaison 1997/98 der Aufstieg in die B-Klasse lediglich um einen Punkt verpasst, was trotzdem einen enormen Erfolg darstellte.
Die Abteilung der Stockschützen war 1998 auf 50 Mitglieder angewachsen und an den Übungsabenden nahmen regelmäßig ca. 15 Stockschützen teil. Die Gründung einer 2. Mannschaft wurde ernsthaft erwogen und zwei Mitglieder haben sich bereit erklärt, den Lehrgang für Übungsleiter zu absolvieren. Insgesamt blicken die Stockschützen, unter diesen Rahmenbedingungen, durchaus in eine rosigen Zukunft.
In der Saison 1998-1999 nahm das erste Mal eine Damen-Mannschaft mit den Schützinnen Tina Benstetter, Silvia Betzl, Alexandra Hainzl, Annette Huber und Martina Bichler am Rundenwettkampf in der Bezirksliga teil.
Auch bei den Herren ging es sportlich aufwärts. Zur Sommermeisterschaft 1999 traten erstmals 2 Mannschaften in der C-Klasse an. In der Wintermeisterschaft 1999 wurde der Aufstieg in die B-Klasse geschafft.
Auch die gesellschaftlichen Aspekte wurden weiter gepflegt. Im Mai 1999 fand der 1. Ausflug der Abteilung Stockschützen nach Luttach statt.
Zur Sommermeisterschaft 2000 wurden erstmals sogar 3 Mannschaften gemeldet, die 1. Mannschaft in der B-Klasse und die 2. und 3. Mannschaft in der C-Klasse. In der Wintermeisterschaft 2002-2003 gab es sogar bereits eine 2. Mannschaft in der B-Klasse. Der Höhenflug war noch nicht zu Ende, denn 2004 ist die 1. Mannschaft in die A-Klasse aufgestiegen.
Die gesellschaftlichen Aspekte wurden weiter gepflegt, so erfolgte 2001 der nächste Abteilungsausflug mit 27 Teilnehmern nach Bodenmais.
Das absolute Highlight war aber der erste Ausflug nach Brixlegg im Jahr 2009, eine 2-tägiger Ausflug mit ca. 20 Teilnehmern. Niemand konnte damals ahnen, dass daraus eine Freundschaft unter Sportlern entstand, die bis heute Bestand hat und mit jährlichen, gegenseitigen Besuchen in Brixlegg und Schonstett gepflegt wird.
In der Zeit von 2010 bis 2019 hatten die Stockschützen sowohl sportliche wie auch gesellschaftliche Erfolge zu verzeichnen. Viel Veranstaltungen wurden zu regelmäßig wiederkehrenden, jährlichen, gesellschaftliche Ereignissen, die ihre Auswirkungen weit über die Grenzen der Stockschützen hinaus hatten und haben.
Im rein sportlichen Bereich war die Teilnahme an den Rundenwettkämpfen sowohl im Winter wie auch im Sommer von vorrangiger Bedeutung. Im Laufe der Zeit wurde die Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen kontinuierlich weiter ausgebaut.
- Rundenwettkampf Winter
- Im Jahr 2010 wurde die A-Klassenmeisterschaft erzielt und damit der Aufstieg in die Kreis-Liga erreicht.
Die Schützen waren: Hans Neumeier, Sepp Bichler, Helmut Betzl, Konrad Hainzl und Martin Ganslmaier. - In den Jahren von 2011 bis 2017 nahmen die Stockschützen ständig in der Kreis-Liga teil.
- 2018 wurde der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.
Die Schützen waren: Hans Neumeier, Konrad Hainzl, Wolfgang Dürnecker und Thomas Eder - Im Jahr 2019 nahmen die Stockschützen am Rundenwettkampf in der Bezirksliga teil.
- Im Jahr 2010 wurde die A-Klassenmeisterschaft erzielt und damit der Aufstieg in die Kreis-Liga erreicht.
- Rundenwettkampf Sommer
- In den Jahren 2010 bis 2013 wurde mit 2 Mannschaften in der A- und B-Klasse geschossen.
- Im Jahr 2013 schaffte man den Aufstieg in die Kreisliga.
Die Schützen waren: Hans Neumeier, Konrad Hainzl, Wolfgang Dürnecker und Simon Osterloher bzw. Sepp Bichler - o In der Zeit von 2014 bis 2019 wurde in der Kreisliga geschossen.
- Kreisklassenpokal
- Seit 2016 wird regelmäßig, jährlich beim Kreisklassenpokal mitgeschossen.
- Kreismeisterschaften Weitenwettbewerb
- Seit 2017 nimmt man auch regelmäßig an diesem Wettbewerb teil.
- Altlandkreisturnier
- Ebenfalls seit 2017 wird regelmäßig an diesem Wettbewerb teilgenommen.
- Kreismeisterschaften Zielschießen
- Seit 2018 wird nun auch regelmäßig an diesem Wettbewerb teilgenommen.
- Turniere
- Die Stockschützen nehmen jährlich an zahlreichen Turnieren bei benachbarten und befreundeten Stockschützenvereinen teil.
Die Kombination aus sportlicher und gesellschaftlich Veranstaltung ist bei vielen jährlichen Veranstaltungen erkennbar und zielt sehr stark auf die Einwohner der Gemeinde Schonstett ab. Zu diesen Veranstaltungen zählen:
- Winterdorfmeisterschaften
Leider mussten die meisten Winterdorfmeisterschaften witterungsbedingt ausfallen. Im genannten Zeitraum konnte diese Veranstaltung lediglich 2010 in der Au bei der Fa. Lorenz Gruber und 2017 auf dem Heitmayer Weiher ausgetragen werden. Deshalb wurde überlegt, ob die Winterdorfmeisterschaften nicht auf Asphalt ausgetragen werden sollen oder ob die Asphaltbahn nicht vereist werden kann. - Saisonanfangsschießen
Das Saisonanfangsschießen findet immer im März, spätestens Anfang April, statt und soll alle Stockschützen für die neue Saison motivieren. - Gaudi-Mixed-Turnier
Beim Gaudi-Mixed-Turnier kommt es jedes Jahr zu interessanten Zusammenstellungen von Teams die für gute Unterhaltung und Gaudi beim Ablauf des Turniers sorgen. - Vatertagsturnier (Helmut-Betzl-Gedächtnisturnier)
Im Jahr 2010 gab es neben dem Vatertagsturnier noch ein kleines, gemütliches Beisammensein. 2011 wurde daraus schon ein ausgewachsenen Vatertagsfest. Und 2012 wurde das Vatertagsturnier, nach dem völlig überraschenden Ableben des Stockkameraden Helmut Betzl, in Helmut-Betzl-Gedächtnisturnier umbenannt. Das Helmut-Betzl-Gedächtnisturnier findet jährlich am Vatertag gemeinsame mit dem Vatertagsfest statt. - Sommerdorfmeisterschaften
Die Sommerdorfmeisterschaften fanden regelmäßig in den Jahren von 2010 bis 2018 statt. Leider musste die Veranstaltung 2019 mangels Teilnehmer abgesagt werden. - Herbstturnier
In der Regel meint es der Wettergott ja gut mit den Stockschützen. In den Jahren 2016 und 2017 muss allerdings die Herbstturniere wegen REGEN … REGEN … REGEN entfallen. - Zielschießen
Das Zielschießen fand im genannten Zeitraum regelmäßig statt. Lediglich im Jahr 2017 musste es leider ausfallen. - Endschießen
Seit 2014 findet unmittelbar anschließend an das Endschießen das Helferfest der Stockschützen statt.
Zu den Highlights im Zeitraum von 2010 bis 2019 sind folgende Ereignisse zu erwähnen:
- Brixlegg
Während des gesamten Zeitraums fand jährlich Besuche in Brixlegg sowie Gegenbesuche der Sportkameraden aus Brixlegg. Die Sportkameraden aus Brixlegg waren auch 2016 und 2017 in Schonstett, als das Herbstturnier wegen des Dauerregens entfallen musste. Als Ersatzprogramm haben die Brixlegger das Automobilmuseum in Amerang sowie die Metzgerei Ganslmaier besucht und besichtigt.
Mit den Sportkameraden aus Brixlegg verbindet die Stockschützen Schonstett eine absolut bemerkenswerte Freundschaft unter Sportkameraden! - Besondere Turniere im Jahr 2010
Die Teilnahme am internationalen Walchseeturnier in Österreich sowie am Freundschaftsturnier der ESG Lohholz Kolbermoor in Bad Aibling waren sportliche Herausforderungen. - Ferienprogramm
In unregelmäßigen Abständen wurde von den Stockschützen ein Ferienprogramm für die Schüler aus Schonstett angeboten, um auch den ganz Jungen den Stockschützensport näher zu bringen. - Sanierung der Stockbahn 2014
Am 22.02.2014 wurde mit der Sanierung der Stockbahn begonnen.
Die Einweihung der sanierten Stockbahn erfolgte am 28.06.2014 im Rahmen der Sommerdorfmeisterschaften. - Garage 2016
Am 18.04.2015 wurde das Fundament für die Garage gelegt, wobei mit der Garage zusätzliche Flächen zur Verfügung standen und genutzt werden konnten. - 60-Jahr Feier des SV Schonstett vom 26.07. – 30.07.2018
Im Rahmen der 60-Jahr Feier gab es eine Reihe von Veranstaltung und am 03.05.2018 fand der Aufbau des Zelts für und durch die Stockschützen statt. Speziell das Kesselfleischessen am 07.05.2018 war ein großer finanzieller und gesellschaftlicher Erfolgt für die Stockschützen. - Garagenanbau 2018
Kaum war das Fundament gelegt, schon wurde der Anbau benötigt. Am 26.05.2018 wurde mit dem Anbau begonnen, am 04.08.2018 wurde der Dachstuhl abgebunden und am 11.08.2018 wurde der Dachstuhl gehoben.
Es ging rasch voran mit dem neuen, dringend benötigten, Anbau an der Garage.
Eigentlich hätten die 2020-er Jahre in ähnlicher Form ablaufen sollen wie die 2010-er Jahre, aber dann kam leider doch Alles ganz anders.
Im Jahr 2020 waren die Stockschützen gut gerüstet und in Form. Am 04.01.2020 nahmen die Stockschützen Konrad Hainzl, Wolfgang Dürnecker, Thomas Eder und Hans Neumeier beim Sparkassenpokal am Wasserburger Weihnachtsmarkt teil und sie belegten den 1. Platz. Es folgte die Teilnahme am Internationalen Herrenturnier Obing in Ruhpolding sowie das Rundenturnier in der Bezirksliga. Fast schon traditionell mussten die Winterdorfmeisterschaften witterungsbedingt wieder ausfallen.
Und dann kam die CORONA Pandemie!
Am 16.03.2020 kam es zum ersten Lockdown und ab diesem Zeitpunkt mussten alle Turniere und Trainingseinheiten entfallen. Eine bittere Zeit für die Stockschützen, aber natürlich nicht nur für die Stockschützen!
Ab dem 21.05.2020 waren dann wieder Trainingseinheiten erlaubt und man nahm vorsichtig an ersten Turnieren in Höslwang und Schechen teil. Die Stockschützen richteten wieder das Herbstturnier und das Zielschießen aus.
Am 01.11.2020 fand das letztes Schießen der Stockschützen, vor dem erneuten Lockdown, statt. Das Endschießen mit dem Helferfest musste abgesagt werden und letztlich wurde auch die gesamte Wintersaison abgesagt.
Im ersten Halbjahr 2021 wurden aufgrund der Corona Pandemie praktisch alle Termine abgesagt.
Ab dem 02.06.2021 durfte dann wieder trainiert werden.
Im Rahmen des Gaudi-Mixed-Turniers wurde der Hans-Hölzl-Wanderpokal letztmalig ausgeschossen, wobei der Pokal an die Schützen der Firma Hölzl ging.
Langsam kehrte man nach der Pandemie wieder zur Normalität zurück. Unter anderem wurde
Ein Ferienprogramm für die Schüler aus Schonstett durchgeführt
An diversen Turnieren in Schechen, Rott, Söchtenau und Eiselfing teilgenommen
Der traditionelle Ausflug nach Brixlegg durchgeführt
Das Herbstturnier und das Zielschießen ausgerichtet
Am Schießen um den Kreispokal und Kreisklassenpokal in Bad Aibling teilgenommen
Sowie das Endschießen mit dem anschließenden Helferfest durchgeführt.
Die Jahre 2022 bis 2024 liefen dann wieder ähnlich wie vor Corona ab.
Im sportlichen Bereich nahm man teil,
Im Winter 2022 in der Bezirksliga, ab 2023 in der Kreisoberliga
Im Sommer 2022 in der Kreisliga im Duell Modus und 2023 in der Kreisoberliga
Am Schießen um den Kreis- und Kreisklassenpokal
Im gesellschaftlichen Bereich fanden die üblichen Turniere statt:
- Winterdorfmeisterschaften,
die allerdings traditionell witterungsbedingt ausfielen, Anfangsschießen
Vatertagsturnier und Vatertagsfest
2022 erstmalig im einem Zelt auf dem Parkplatz beim SportgeländeSommerdorfmeisterschaften
die 2022 als Hans-Stocker-Gedächtnisturnier ausgetragen wurdenHerbstturnier
2022 als Hans-Hölzl-GedächtnisturnierZielschießen
Endschießen mit Helferfest
Besondere Highlights in diesem Zeitraum waren aber die Besuche in Brixlegg sowie die Gegenbesuche der Sportkameraden aus Brixlegg. Im Jahr 2022 kamen die Brixlegger erstmals Ende April mit ca. 15 Teilnehmern, sodass ein Turnier mit jeweils drei Mannschaften aus Brixlegg und Schonstett geschossen werden konnte, was in den Folgejahren wiederholt wurde. Beim Ausflug der Schonstetter nach Brixlegg wartete auf die Schonstetter Stockschützen die Teilnahme an einem Triathlon, bestehend aus KK-Schießen, Bogenschießen und Bandl-Stockschießen, wobei sich Stefan Aicher als besonders vielseitig erwies und sowohl 2023 wie auch 2024 die Einzelwertung gewinnen konnte.
Von der besonderen Freundschaft unter Sportkameraden zeugt das nachfolgende Bild!

Die Verfügbarkeit der Mehrzweckhalle war auch der Anstoß für die Gründung einer Tischtennisabteilung.
Beim ersten Training am 19. Oktober 1989 trafen sich 20 wackere Buben und Mädchen und 16 nicht minder Tischtennis-Besessene Erwachsene zum ersten Training in der Mehrzweckhalle. Das Training wurde geleitet von Dieter Ettenhuber, einem ehemaligen aktiven Spieler vom TSV Wasserburg, sowie von Wolfgang Gremmelmeier, einem ehemaligen Bundesligaspieler vom SV Reutlingen.
Das erste Training sowie alle weiteren Trainings bis zum 07. Dezember 1989 erfolgte mit viel Enthusiasmus, aber zunächst ohne Tischtennisplatten.
Wie kam es zu den ersten Tischtennisplatten in der Mehrzweckhalle?
Die Firma SZ Testsysteme hatte damals ein Firmenauto abzugeben. Unser 2. Vorstand, Hr. Jürgen Zapf, übergab diesen Firmenwagen an unseren 1. Vorstand, Hrn. Georg Rammelsberger, mit der Auflage, dass mit dem Verkaufserlös Tischtennisplatten zu erwerben sind. Die erworbenen, neuen Tischtennisplatten wurden, nach der Lieferung am 07.12.89, sofort in der Mehrzweckhalle aufgestellt und gelagert, um zu Trainings- und Spielzwecken genutzt werden zu können.
Wie schon geschrieben, die Tischtennisspieler hatten schon sehnsüchtig auf diese Tischtennisplatten gewartet, da sie ihr Training bis dahin ohne Tischtennisplatten bestreiten mussten.
Nachdem die erste Euphorie abgeflaut war, war es zunächst sehr ruhig um das Thema Tischtennis im Verein geworden.
Erfreulicherweise hat sich aber 1995 Reinhard Kutschker bereiterklärt das Training für Erwachsene und Jugendliche zu übernehmen.
Bereits im Gründungsjahr sah man in der Jugendarbeit die Grundmauern des Vereins, für die ein erfahrener und fachkundiger Baumeister benötigt wurde. Die Aufgabe des 1. Jugendleiters übernahm Robert Helma.
Ende der 80-er Jahre zwangen Nachwuchssorgen die Verantwortlichen der Jugendabteilung zu einem Neuaufbau. Mit einer F-Jugendmannschaft (Kinder bis 8 Jahre) begann ein langer, mühsamer und nur durch unermüdliches Engagement zu bewältigender Weg.
Ende der 90-er Jahre konnte man mit Zuversicht nach vorne blicken. Wir hatten eine sportlich erfolgreiche A-Jugend, die aber auch bedingt durch ihren hervorragenden Mannschaftsgeist Niederlagen wegstecken konnte.
Welche Ziele lagen und liegen der Jugendarbeit des SVS zu Grunde?
Im F- und E-Jugendbereich steht der Spaß, also die Freude am Spiel an vorderster Stelle. Ab der D- bzw. der C-Jugend wird mehr Wert auf die Leistung gelegt. Mannschafts- und Kampfgeist und vor allem ein faires Spiel gehörten und gehören zu den obersten Zielen.
Ende der 90-er Jahre versuchten 10 Trainer und Betreuer diese Ziele in die Tat umzusetzen:
F-Jugend: Bernhard Mittermeier, Gunnar Romirer und Irene Vilsmeier (nicht im Bild)

Stehend von links: Betreuer Gunnar Romirer, Alexander Auer, ..., Felix Betzl, Stephan Hinterstocker, Dominik Fridgen, Betreuer Bernhard Mittermeier
Kniend von links: ..., Stefan Fink, Julian Wolters, Korbinian Wagner, Hubert Betzl, ...
E-Jugend: Torsten Tesche, Stefan Stübl und Johann Bichler

Stehend von links: Betreuer Torsten Tesche, Betreuer Stefan Stübl, Christoph Obermaier, Christian Otter, Benni Hofbauer, Andreas Benstetter, Stefan Hölzl, Florian Helma
Kniend von links: Julian Wolters, Dominik Brandl, Johannes Tasser, Peter Hainzl, Franz Bock, Betreuer Johann Bichler
C-Jugend: Georg Otter und Rainer Fink

Stehend von links: Betreuer Rainer Fink, Josef Stübl, Christoph Romirer, Dieter Stein, Andreas Otter, Rupert Stübl, Betreuer Georg Otter
Sitzend von links: Martin Hartinger, Josef Obermaier, Florian Hartinger, Christian Fux, Zeno Berger, Sebastian Zelder
A-Jugend: Anton Kleinschwärzer, Stefan Fink (nicht im Bild) und Manfred Fux

Stehend von links: Betreuer Manfred Fux, Andreas Otter, Thomas Kleinschwärzer, Bernhard Mittermeier, Wenzel Gruber, Christian Fridgen, Klaus Giebel, Bernhard Tasser, Mannfred Mittermeier, Betreuer Anton Kleinschwärzer
Kniend von links: Tobias Zunhammer, Stefan Angerer, Johannes Oberleitner, Alexander Weiland, Florian Aringer, Florian Benstetter, Julian Heder, Stefan Fridgen
Meisterschaft der E-Jugend 1994/1995: Stefan Stübl und Martin Roßrucker

Wenn auch in den jüngeren Mannschaften die Leistung nicht ausschlaggebend war, blicken wir mit Stolz auf die erste, in der Vereinsgeschichte erzielte, Meisterschaft der E-Jugend in der Spielsaison 1994/1995 zurück.
Stehend von links: Betreuer Stefan Stübl, Josef Stübl, Florian Hartinger, Dieter Stein, Erol Tek, Sven Roßwurm, Johannes Schopka, Betreuer Martin Roßrucker
Kniend von links: Martin Hartinger, Benni Hofbauer, ..., Christian Fux, Matthias Gruber
Liegend: Björn Roßwurm
Eine weitere sportliche Aktivität außerhalb der Verbandsrunde ist das seit 1993 ins Leben gerufene Hallenturnier, das 1 mal jährlich für die F- und E-Jugend in unserer Mehrzweckhalle stattfindet.
Damit auch im Jugendbereich das Gesellschaftliche nicht zu kurz kommt, finden Hüttenaufenthalte, beispielsweise auf der Erler Hütte, Saisonabschlussfeiern, beispielsweise mit einem Zeltlager auf dem alten Sportplatz, und Nikolausfeiern in der Mehrzweckhalle oder im Sportheim statt.
Zu einer der größten Aktionen zählte die Abschlussfahrt 1997 nach Willenhofen, Kreis Neumarkt in der Oberpfalz, mit über 60 Kindern und Jugendlichen und 30 Erwachsenen. Dies ist die Heimat unseres damaligen „Motors“ in der Jugendabteilung, Bernhard Mittermeier.

Abschlussfahrt der Jugendabteilung nach Willenhofen 1997
An dieser Stelle bedankt sich der Sportverein bei seinem damaligen Jugendleiter Wolfgang Hartinger für seinen engagierten und unermüdlichen Einsatz.
Wolfgang beendete seinen damaligen Bericht mit folgenden Sätzen:
„In diesem Zusammenhang bedanke ich mich bei allen bisher für die Jugendabteilung aktiv Gewordenen für ihr Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Auch den Eltern gilt mein Dank für den stets unermüdlichen Einsatz bei Spielen und Feiern.
Die Mithilfe Aller ist aber auch sehr wichtig, denn nur mit vereinten Kräften lässt sich ein stabiles Fundament in jedem einzelnen Jugendlichen errichten. Diese Bausteine können dann wiederum von einem fachkundigen Baumeister zu einer festen Grundmauer zusammengesetzt werden. Nur eine kräftige Basis schützt unsere Jugend vor negativen Entwicklungen der heutigen Zeit, wie z. B. Konsum- und Reizüberflutung, Egoismus und Drogensucht.
Die gesamte Gesellschaft trägt die Verantwortung für die Jugend, nicht nur eine kleine Gruppe beauftragter Erzieher, Lehrer, Pfarrer, Bürgermeister, Gruppenleiter, usw.!
Wir sitzen alle in einem Boot. Ist es nicht unsportlich, wenn die Einen immer rudern, während die Anderen nur angeln?“
Wie wahr, die Worte sind heute mindestens genauso zutreffend und wahr wie damals!
Zu den gesellschaftlichen Highlights der 90-er Jahre, auf die neben dem Sport besonderer Wert gelegt wurde, waren:
- Die Nikolausfeiern von 1991 - 1995 die in der Mehrzweckhalle durchgeführt wurden
- Die Saisonabschlussfeier 1991 mit einer Gruppe aus Villenhofen / Herrenried in der Oberpfalz mit einem Freundschaftsspiel und einem Grillabend am Weiher
- Die Saisonabschlussfeier 1994 mit einem 3-tägigen Zeltlager in Villenhofen / Herrenried an dem 33 Kinder und 16 Erwachsene teilgenommen haben
- Der Saisonabschluss 1995 mit einem 3-tägigen Zeltlager am alten Sportplatz
- Der Wochenendhüttenaufenthalt in Erl mit der D-Jugend zum Saisonabschluss 1996
- Der Saisonabschluss 1997 wieder mit einem 3-tägigen Zeltlager in Villenhofen / Herrenried an dem 67 Kinder und 29 Erwachsene teilgenommen haben
- Der Saisonabschluss 1998 mit einem Hüttenwochenende für die C- und E-Jugend
- Die Radtouren der Jugendbetreuer 1998 und 1999.
Die Jugendarbeit wurde in den 2000-er Jahren kontinuierlich fortgesetzt, wobei immer häufiger die Mannschaften nur in Zusammenarbeit mit Spielgemeinschaften gebildet werden können.
Die Spielgemeinschaften wurden zumeist, je nach Konstellation, mit Halfing, Höslwang und Griesstätt gebildet. Nur über die Spielgemeinschaften ist es noch möglich allen Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilnahme am Spielbetrieb in ihrer jeweiligen Altersklasse zu ermöglichen.
B-Jugend 2013/2014 in SG mit Griesstätt

Natürlich ist es besonders erfreulich, wenn genügend Jugendliche in den entsprechenden Jahrgängen vorhanden sind, um eine eigenständige Mannschaft mit Spieler aus dem eigenen Verein zu bilden.
E-Jugend 2018

Stehend von links: Leon Fodor, Tobias Liegl, Trainer Marcus Rieger, Luca Rieger, Marinus Utz
Sitzend von links: Adrian Koch, Felix Walter, Marinus Gruber, Max Mai, Leonhard Angerer
F-Jugend 2018

Stehend von links: Trainer Simon Dirnecker, Georg Maier, Paul Hansowitz, Felix Obermaier, Lennard Steiner, Daniel Koch
Sitzend von links: Severin Klein, Raphael Gruber, Ben Bayer, Elena Furchner, Raphael Kabbe
Liegend vorne: David Weiland
Ein erster Anlauf für eine reine Mädchenmannschaft wurde bereits in den 1990-er Jahren unternommen.
Die damalige Mädchenmannschaft hat zwar nicht an offiziellen Punktspielen teilgenommen, hat aber regelmäßig Freundschaftsspiele absolviert.
Die Mädchenmannschaft wurde damals von Annette Huber und Renate Beierl betreut.
Bereits ab Herbst 2021 hatte es in unregelmäßigen Abständen erste Test-Spiele mehrerer Schonstetter Mädchen unterschiedlichen Alters u.a. unter der Leitung von Christoph Steiner und Stefan Fridgen z. B. gegen Mädchen-Teams des TSV Babensham gegeben, welches das große Interesse der Schonstetter Mädchen und der Eltern am Mädchen-Fußball zeigte.
Juniorinnen-Mannschaft am 10.10.2022 in Babensham

Stehend hinten von links: Lucia Fischbacher, Veronika Meyer, Ella Benko, Zoe Fridgen, Carla Niedermaier
Stehend vorne von links: Tessa Benko, Leni Niedermaier, Mia Fux
Liegend vorne: Christina Fischbacher
Für den Sommer 2023 wurden die ehemaligen Spieler Stefan Fridgen und Kurt Fritsch damit beauftragt, den Mädchen-Fußball im Sportverein Schonstett erneut weiter zu fördern und auszubauen, um den Mädchen regelmäßig Spiele gegen die Mädchen anderer Vereine zu ermöglichen.
Ab Juli 2023 wurde ein regelmäßiger, gemeinsamer Trainingsbetrieb für alle Mädchen der Fußballabteilung von der E- bis zur G-Jugend angeboten.
Im Zeitraum Juli 2023 bis Juli 2024 absolvierte man vier Testspiele, zwei Sommerturniere und drei Hallenturniere.
Alle vier Testspiele gegen den TSV Babensham (2x), den ASV Rott a. Inn und den TSV Rohrdorf wurden gewonnen.
Bei keinem der Sommer- und Hallenturniere wurde man Letzter.
Das eigene Hallenturnier am 27.01.2024 gewann man sogar, indem man sich gegen die Teams des TSV Babensham, des TSV Gars und des SV Vogtareuth durchsetzte.
Mit Beginn der Saison 2024 entschied man sich in den Verbands-Spielbetrieb einzusteigen. Es wurde beim BFV ein Schonstetter D-Juniorinnen-Team für den Liga-Spielbetrieb gemeldet, bei dem nicht nur D-Juniorinnen, sondern auch viele E- und F-Juniorinnen mitwirkten.
D-Juniorinnen Team 2024

hinten stehend von links nach rechts: Leni Niedermaier, Carla Niedermaier, Veronika "Kampfmaschine" Meyer, Lucia Fischbacher, Mia Fux, Zoe Fridgen, Christina Fischbacher (Spielführerin), Elena Furchner, Anna Muhammadi, Alina Muhammadi, Maly Hansche
Mitte kniend von links nach rechts: Josefa Stocker, Sophia Bacher, Johanna Kronast, Ella Benko, Tessa Benko, Christina Stocker
vorne liegend von links nach rechts: Fabienne Breier (Torfrau), Leonie Brandl
Schon in der ersten, separat ausgespielten Herbstmeisterschaftsrunde belegte von man acht Teams mit einem ausgeglichenen Verhältnis von drei Siegen und drei Niederlagen den fünften Platz.
Die separat ausgespielte Frühjahrsmeisterschaft des Jahres 2025 gewannen die Mädchen des SV Schonstett souverän mit sieben Siegen aus sieben Spielen und mit nur vier Gegentreffern.
Frühjahrsmeister der D-Juniorinnen 2025

Die Spielerinnen des Meister-Teams 2025 mit dem Meister-Pokal
In der Saison 2024 / 2025 beteiligte man sich zudem an sechs Hallenturnieren, bei denen man zweimal Vierter und einmal sogar Zweiter werden konnte und an insgesamt drei Sommerturnieren, von denen man das Turnier des ASV Rott gewinnen konnte.
Sieger des Sommerturniers in Rott am 13.07.2025

hinten stehend von links nach rechts: Martin Benko (Betreuer), Kurt Fritsch (Trainer), Christina Fischbacher (Spielführerin und Torfrau), Lucia Fischbacher, Carla Niedermaier, Zoe Fridgen, Johanna Kronast, Stefan Fridgen (Trainer)
vorne kniend von links nach rechts: Veronika Meyer, Leni Niedermaier, Tessa Benko, Christina Stocker, Luise Schmidt, Sophia Bacher, Josefa Stocker, Ella Benko, Mia Fux
Für die Saison 2025 / 2026 entschied man sich, zur Sicherstellung des Spielbetriebs vor allem für die älteren Mädchen eine Spielgemeinschaft mit dem SV Vogtareuth für die D-Juniorinnen (U13) und C-Juniorinnen (U15) zu gründen.
Im Jahr 1987 entschloss sich die Gemeinde Schonstett im Rahmen der Schulhauserweiterung zum Bau einer Mehrzweckhalle. Dadurch stand auch dem Sportverein endlich eine moderne, gut ausgestattete Halle zur Verfügung, um speziell auch für Kinder in der schlechten Jahreszeit Möglichkeiten für eine sportliche Betätigung anzubieten.
Kurz nach der Einweihung der Mehrzweckhalle 1989 wurde Kinderturnen für drei Gruppen angeboten:
- Kinderturnen für 4 - 6-jährige Kinder betreut von Marianne Hartinger und Dagmar Pflaum
- Kinderturnen für 6 - 8-jährige Kinder (1. und 2. Klasse) betreut von Christine Berger
- Geräteturnen für 10 - 14-jährige Kinder betreut von Hartmut Schwinn
1990 musste die Gruppe der 6 - 8-jährigen Kinder leider aufgelöst werden, da Christine Berger umgezogen ist und sich keine Nachfolger gefunden haben.
Neben dem Turnen in der Halle wurden in der warmen Jahreszeit auch Alternativen angeboten, so gab es beispielsweise 1992 eine Radltour zum Halfinger Spielplatz mit 34 Teilnehmern und einen Ausflug zum Kettenhamer Weiher mit 42 Teilnehmern.
Im Winter wurde am Irlinger Berg eine gemeinsame Schlittenfahrt für die Kinder veranstaltet.
Aber leider konnten auch 1992 noch keine neuen Betreuer für die 6 - 8-jährigen Kinder gefunden werden.
1993 übernahmen Annette Huber und Barbara Romirer die Betreuung der 4 - 6-jährigen Kinder, wobei sie zunächst noch von Marianne Hartinger unterstützt wurden.
1994 war das große Highlight für die kleinen Turner und Turnerinnen die Nikolausfeier in der Mehrzweckhalle.
1995 erklärten sich Irmi Bachleitner und Elfriede Betzl bereit die Betreuung der 6 - 8-jährigen Kinder zu übernehmen und damit wurden wieder Kinderturnen für alle 3 Altersgruppen angeboten.
1996 wurden eine Radltour zu einem Picknick nach Griesstätt sowie eine Radltour zum Minigolf nach Amerang durchgeführt. Hartmut Schwinn bot ab diesem Zeitpunkt das Geräteturnen auch bereits für Schüler ab der 3. Klasse an.
An dieser Stelle bedankt sich der Verein bei den ehrenamtlich tätigen Personen, bei Frau Marianne Hartinger, Frau Dagmar Pflaum, Frau Christine Berger, Frau Annette Huber, Frau Barbara Romirer, Frau Irmi Bachleitner, Frau Elfriede Betzl und auch Frau Vogel sowie insbesondere bei Hrn. Hartmut Schwinn, für deren Engagement bei der Übernahme dieser sehr schönen, doch auch sehr verantwortungsvollen Aufgabe während dieses Zeitraums.
Kinderturnen unter der Leitung von Frau Bachleitner und Frau Vogel

Kinderturnen an der Stange

Kinderturnen unter der Leitung von Hartmut Schwinn

Kinderturnen am Bock und den Ringen

1999 war beim Kinderturnen bereits die nächste Generation am heranwachsen. Unter Leitung von Hartmut Schwinn übernahmen Monika Schopka, Franziska Huber und Maria Obermaier (Heilmann) immer mehr Verantwortung.
Die 2000-er Jahre standen im Zeichen des Umbruchs. Monika Voggenauer hatte die Betreuung der Damengymnastik alleinverantwortlich von Hedwig Seitz und Walter Kastl übernommen und es wurde überlegt, wie das Angebot attraktiver gestaltet werden kann.
Einerseits wirkte der Begriff "Damengymnastik" etwas "verstaubt" und andererseits wollte man zusätzliche, neue Trends als eigene Kurse anbieten.
Aus der Damengymnastik wurde Turnen. Als neue Trendsportart wurden eigene Aerobic-Kurse angeborten und das Kinderturnen wurde integriert.
Turnen
Folgende Personen nahmen über die Zeit die Betreuung des Turnens wahr:
- 1997 - 2012
Monika Voggenauer - 2013 - 2015
Silvia Betzl - 2015 -
Alexandra Putz
Aerobic
Im Zeitraum von 2001 - 2007 wurden die Aerobic Kurse von Elfriede Betzl, heute Elfriede Bock, betreut. Unterstützt wurde sie dabei von Cecilia Obermaier und Tetyana Neumeier.
Kinderturnen
Das Kinderturnen wurde von Monika Voggenauer im Septermber 2003 wieder neu belebt und bei den Turnern integriert.
Abteilung Turnen
Allerdings wuchsen in der Zeit auch die organisatorischen Anforderungen.
Daher wurde 2011, zunächst in sehr kleinem Rahmen, die Abteilung Turnen von Silvia Betzl und Claudia Klöckner aus der Taufe gehoben. Ab 2016 wurde die Abteilung Turnen um ein Abteilungsteam erweitert, welches sich die Arbeiten teilte.
Die Details zur Abteilungsleitung und zum Abteilungsteam können der Ehrenamtstafel entnommen werden.
Heute, im Jahr 2026, wird im Rahmen der Turnabteilung Folgendes angeboten:
- Kinderturnen
- Teendance
- BarreConcept®
- WorldJumping®
- BodyCROSS
- Full Body Workout
- Pilates
- Yoga
- Fit Ü60 vormals Fit Ü50
- Radlfahren
Ein besonderes Highlight stellt sicherlich der, von der Turnabteilung veranstaltete, Schoni-Gaudi-Baz-Lauf dar, der erstmals 2018 ausgetragen wurde und eine gelungene Kombination aus gesellschaftlicher und sportlicher Veranstaltung darstellt. Weitere Informationen zum Schoni-Gaudi-Baz Lauf sind unter "Sportliche Veranstaltungen" zu finden.
Die Historie einiger Sparten wird hier detaillierter dargestellt:
Im Jahr 2001 wurde die Sparte "Fit über 50" von Michael Schopka ins Leben gerufen. Damit wurde auch älteren Personen die Möglichkeit geboten, sich weiter sportlich zu betätigen.
Im Winter und in den Übergangszeiten findet ein angepasstes Training in der Mehrzweckhalle statt. Im Sommer dagegen ging es immer nach draußen und es wurden kleine Radltouren unternommen, die häufig durch einen Stopp an einem Badesee unterbrochen wurden. Diese Radltouren erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass die Radltouren seit geraumer Zeit vollständig autark angeborten werden.
Ein besonderes Highlight dieser Radlausflüge war die Radltour durch München, die auch weiterhin jährlich durchgeführt wird.
Exemplarisch wird hier an die Radtour durch München vom Sonntag, den 24.06.2007 erinnert.
Um 08.00 Uhr war die Abfahrt bei der Schule in Schonstett.
Mit einem Kleinlastwagen und Privatautos wurden die Radl nach Keferloh bei München gefahren. Hier wurden um 09.00 Uhr die Radl bestiegen.



Die Strecke führte von Keferloh über Trudering und den Ostpark zum Münchner Ostbahnhof, wo eine erste Pause eingelegt wurde.




Über das Isartor ging es weiter zum Marienplatz und zum Viktualienmarkt, von dort zum Gärtnerplatz und zur Residenz und schließlich wurde der Eisbach erreicht.


Isar River Surf - die Eisbach Wellenreiter am Haus der Kunst.
Der weitere Weg führte über den Englischen Garten und die Münchner Freiheit zum Olympia-Park.
Die Radlgruppe


Weiter ging es über Gern nach Nymphenburg.




Von Nymphenburg war es dann nur noch ein kleines Stück bis zum Hirschgarten , wo die Gruppe zum Mittagsessen einkehrte.

Nach dem Essen ging es über Laim, den Westpark und die Theresienwiese an die Isar zum Baden.



Von der Isar führte der weitere Weg über das Deutsche Museum, den Gasteig und die Rosenheimer Straße zu einem Straßen-Cafe in der Weißenburger Straße, für eine weitere Einkehr.


Von dort fuhr die Gruppe über den Ostbahnhof und Gartenstadt Trudering zurück nach Keferloh, zum Ausgangspunkt, wo die Radltour endete.
Die Gruppe bedankte sich herzlichst bei Michael Schopka für die "Super Radtour" durch München.
Fotos: Jürgen Zapf und Rudolf Hofmeister
Die Betreuung von Fit Ü 50 wurde im Jahr 2015 von Frau Johanna Mayer übernommen.
Johanna Mayer betreute die Teilnehmer am Fit Ü 50 Kurs bis 2024.
Im Jahr 2025 übernahm Alexandra Putz von Johanna Mayer die Betreuung der Fit Ü50 Teilnehmer.
In diesem Zusammenhang wurde aus Fit Ü50 das neue Fit Ü60, wobei die Übungen ähnlich sind, die Dosierung jedoch an das höhere Alter der Teilnehmer angepasst wurde.
Das Radlfahren war und ist eine Ergänzung zu Fit Ü50 bzw. Fit Ü60.
Ursprünglich, im Zeitraum von 2001 - 2023, betreut von Michael Schopka, ist die Betreuung 2024 von Martin Voggenauer übernommen worden.
Nachdem das Kinderturnen wegen fehlender Betreuer leider einige Jahre nicht angeboten werden konnte, haben folgende Personen die Betreuung des Kinderturnens übernommen:
- 2003 - 2009
Monika Voggenauer - 2012 - 2017
Kathrin Gruber - 2017 - 2021
Michaela Albersinger - 2021 - 2022
Maria und Max Heilmann - 2022 -
Stephanie Rottmoser - 2024 -
Veronika Meier unterstützt Steffi
Teendance ist ein speziell auf Jugendliche zugeschnittenes Tanzformat, das Tanzstile wie Hip Hop, Modern Jazz und urbane Tanzformen vereint. Es zeichnet sich durch eine Mischung aus technischem Training, Choreografie und Spaß aus.
Seit 2012 werden Teendance Kurse angeboten.
Betreut wurden bzw. werden die Kurse von:
- 2012 - 2024
Corinna Betzl - 2024 - 2025
Lisa Angerer - 2025 -
Felicia Ruckert
Zumba ist ein dynamisches Tanz-Fitness-Workout, das lateinamerikanische Musik mit Aerobic-Elementen zu einem energiegeladenen Intervalltraining verbindet.
In der Zeit von 2012 - 2015 wurden Zumba Kurse betreut von Corinna Betzl angeboten.
Allerdings scheint diese Trend nicht mehr top aktuell zu sein.
BodyCROSS ist ein hochintensives, funktionales Ganzkörpertraining, das Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination durch den Einsatz des eigenen Körpergewichts und dem Schlingentrainer (TRX) vereint. Es zielt auf den gesamten Körper ab, stärkt besonders die Rumpfmuskulatur und ist flexibel drinnen wie draußen durchführbar. Das Training ist abwechslungsreich gestaltet, um den Körper ganzheitlich zu fordern.
Seit 2015 werden BodyCROSS Kurse betreut von Corinna Betzl angeboten.
Das Barre Concept® ist ein hocheffektives Ganzkörpertraining, das Elemente aus Ballett, Pilates, Yoga und Krafttraining an der Ballettstange verbindet. Es fördert durch isometrische Bewegungen Muskelaufbau, Fettverbrennung und Flexibilität, wobei besonders Bauch, Beine, Po und Arme gestrafft werden. Das gelenkschonende Training zielt auf eine grazile Figur ab.
Seit 2018 werden entsprechende Kurse betreut durch Corinna Betzl angeboten.
World Jumping® ist ein hochintensives, gelenkschonendes Fitnesstraining auf speziellen 8-eckigen Trampolinen („Spider“) mit Haltegriff, das zu rhythmischer Musik Bauch, Beine, Po und den Rücken stärkt. Das Training kombiniert Aerobic-Elemente mit schnellen Sprüngen, verbessert Koordination und Ausdauer, verbrennt viele Kalorien und ist für jedes Fitnesslevel ab ca. 14 Jahren geeignet.
Die entsprechenden Kurse werden seit 2021 betreut von Corinna Betzl angeboten.
Bungee-Fitness ist ein effektives, gelenkschonendes Ganzkörpertraining, bei dem Teilnehmer in einem an der Decke befestigten elastischen Seil hängen. Es kombiniert Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining mit Spaßfaktoren wie Fliegen und Schweben. Die Kurse beinhalten Übungen wie Liegestütze, Kniebeugen und Sprünge gegen den Seilwiderstand.
Aktuell, im Jahr 2026, wird überlegt, ob es eine Möglichkeit gibt, die Haltevorrichtungen in der Mehrzweckhalle anzubringen, um diese Kurse auch anbieten zu können.
Die Abteilung Turnen hat mit ihrer Beteiligung an zahlreichen Veranstaltungen einen wesentlichen Anteil am gesellschaftlichen Leben in Schonstett.
Zu den rein gesellschaftlichen Veranstaltungen zählen insbesondere
- Faschingsball
- Kinderfasching
- Sportlerball
- Weiberfasching
Siehe dazu mehr unter "Gesellschaftliche und gesellige Veranstaltungen".
Aber auch die Kombination aus geselliger und sportlicher Veranstaltung wurde und wird angeboten:
- Spiel- und Sportfest
- Sporttag
- Schoni-Gaudi-Baz-Lauf
- Zumba-Party
- Ü30 Party
Siehe dazu mehr, speziell für die regelmäßigen Veranstaltungen, unter "Sportliche Veranstaltungen".
Folgende Veranstaltungen, die nur einmal stattgefunden haben, sollen nicht unerwähnt bleiben:
Zumba-Party
Am 22.05.2015 wurde in der Mehrzweckhalle eine Zumba-Party veranstaltet, die sich zwar reger Teilnahme erfreute, aber trotzdem nicht verhindern konnte, dass das Interesse an Zumba merklich nachlies.
Sporttag
Am 17.09.2016 fand ein Sporttag in der Mehrzweckhalle statt. Im Rahmen dieses Schnuppertags wurden diverse Sportangebote vorgestellt, um neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen.
Ü30-Party
Am 14.02.2020 wurde die Ü30-Party in der Mehrzweckhalle durchgeführt.
Ein durchaus vielversprechendes Konzept fand sein jähes Ende in der Corona-Krise.
Das jährliche Hallenturnier für F- und E-Jugendliche wurde am 14.03.1993 ins Leben gerufen und wird seit dieser Zeit, mit kleineren Unterbrechungen, regelmäßig im Winter in der Mehrzweckhalle in Schonstett durchgeführt.
Eine zeit lang, von 2005 bis 2011, musste das Turnier auswärts in Eiselfing durchgeführt werden, da die Mehrzweckhalle für das Hallenturnier nicht genutzt werden konnte.
Seit 2017 findet das Hallenturnier aber wieder regelmäßig in der Mehrzweckhalle in Schonstett statt.
Die F-Jugendmannschaften beim Hallenturnier 2017

Am F-Jugendturnier 2017 nahmen von links nach rechts die Mannschaften SV Prutting, TSV Babensham, SV Söchtenau, TSV Eiselfing, TSV Soyen, SV Schonstett, TSV Wasserburg und DJK SV Edling teil.
Seit Anfang der 2000-er Jahre finden die Sommerturniere für F- und E-Jugendliche regelmäßig, seit 2016 jährlich, mit Ausnahme von 2020 wegen Corona, statt. Inzwischen wurde das Turnier erweitert, sodass auch die G-Jugendlichen und nach Möglichkeit die D- oder C-Jugendlichen teilnehmen. Dazu kommt inzwischen auch noch ein Mädchen-Turnier, was uns mit besonderem Stolz erfüllt.
F-Jugendmannschaften 2016

Von links: Matthias Voggenauer (Schiedsrichter), Andreas Gruber (JL), DJK SV Edling, TSV Babensham, SV Schonstett I und II, ASV Eggstätt, DJK SV Griesstätt und TSV Wasserburg
Dazu noch Thomas Zunhammer im dunkelorten Trainingsanzug und Balthasar Elpelt als Schiedsrichter
E-Jugendmannschaften 2016

Von links: Andreas Gruber (JL), TSV Babensham, SV Amerang, SV Schechen, SV Schonstett und ASV Rott (unten rechts kniend)
Dazu noch die beiden Schiedsrichter des Turniers Balthasar Elpelt und Tobias Zunhammer
Der 1. Schoni-Gaudi-Baz-Lauf fand 2018 statt, wobei man einen 2-jährigen Rythmus anstrebte.
Die zweite Veranstaltung war dann turnusgemäß 2020.
Die Veranstaltung 2022 musste allerdings wegen Corona entfallen.
Die dritte Veranstaltung konnte daher erst 2024 stattfinden.
Gerade in Vorbereitung ist die vierte Veranstaltung, die für den 18.07.2026 geplant ist.
Das Veranstaltungsteam hat sich über die Zeit kaum verändert. Der 1. Baz-Lauf wurde organisiert von:
- Silvia Betzl
- Corinna Betzl
- Kathrin Gruber
- Michaela Albersinger
- Regina Leidung und
- Simon Dirnecker
Im Jahr 2020 kamen neu mit hinzu:
- Tobias Manhardt und
- Josef Bichler jun.
während Simon Dirnecker aus beruflichen Gründen ausschied.
Im Jahr 2024 kam nochmals neu hinzu:
- Peter Hainzl
Diese Besetzung organisiert auch den aktuellen Baz-Lauf in 2026.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen die technischen Helfer
- Ludwig Betzl jun.
- Wenzel Gruber und
- Ludwig Betzl sen.
ohne deren technische Expertise und Unterstützung die Umsetzung des Baz-Laufs nicht möglich wäre.
Das erste Spiel- und Sportfest fand am 24. Juni 1990 (Ausgabe 6 SV-Info) am Sportplatz statt.
1992 wurde das Spiel- und Sportfest mit einem Grillfest kombiniert, sodass die sportlichen Aktivitäten fließend in ein gemütliches Beisammensein übergehen konnte.
Die letzten Spiel- und Sportfeste fanden am
- 11.07.2010
und am - 09.07.2016
statt.
Im Jahr 1992 war die finanzielle Situation des Vereins prekär, da die bisherigen gesellschaftlichen Veranstaltungen nicht die erforderlichen finanziellen Ergebnisse lieferten, um dem Verein die notwendige, finanzielle Stabilität zu geben.
Rudolf Hofmeister und Albert Maier hoben damals mit der Disco ein neues Veranstaltungsformat aus der Taufe, mit dem Ziel, für den Verein die dringend benötigten Einnahmen zu generieren.
Am 31. Juli 1993 fand die Disco mit Grillabend noch als Sommerfest statt.
Auch 1994 wurde das Sommernachtsfest in Form einer Disco kombiniert mit einem Grillabend, aber damals bereits in der Mehrzweckhalle, veranstaltet.
Bei den ersten Discos in der Mehrzweckhalle wurden des öfteren über 1.000 Gäste gezählt, was natürlich einen enormen Erfolg darstellte.
Ab 1996, am 04. Oktober 1996, wurde die Disco als ausschließliche Disco in der Mehrzweckhalle durchgeführt. Erstmals wurde der Name Sommernachtsfest nicht mehr im Zusammenhang mit der Disco genannt.
Erstmals seit langen Jahren konnte 1999 keine Disco in der Mehrzweckhalle durchgeführt werden, da die Gemeinde die Durchführung untersagt hatte, da befürchtet wurde, dass der Hallenboden Schaden nehmen könnte.
Die fehlenden Einnahmen dieser Disco hatten in jedem Fall erhebiche, negative Auswirkungen auf die Finanzen des Vereins.
Die Faschingsbälle haben ebenfalls eine lange Tradition im Sportverein, die bis in die 70-er Jahre zurück reicht, wobei er in seinen Anfängen als Sportlerball bezeichnet wurde.
Der Faschingsball vom 09. Januar 1988 wurde in der Ausgabe 3 der SV Info erwähnt. Dieser Faschingsball fand damals noch, wie auch die Jahre vorher, im alten Saal vom Gasthof Heitmayer statt.
Mit der Fertigstellung der Mehrzweckhalle sowie dem Umbau vom Gasthof Heitmayer wurde der Faschingsball dann in die Mehrzweckhalle umgezogen.
Beim Faschingsball im Februar 1991 wurde erstmals eine Tanzeinlage von einer Gruppe aus der Damengymnastik vorgeführt. Die Darbietung fand großen Anklang und wurde mit ausgelassenem Beifall belohnt.
Die Faschingsbälle fanden gesichert bis 1995, am 18. Februar 1995, in der Mehrzweckhalle statt, wobei es immer schwieriger wurde eine positive Räsonanz beim Publikum zu erzielen.
In der Folge wurden dann zunächste keine weiteren Faschingsbälle mehr veranstaltet.
Inzwischen erlebt der Faschingsball allerdings eine Rennaissance und die Veranstaltungen erfreuen sich wieder neuer Beliebtheit.
1993 wurde ein erstes Mal ein Flohmarkt von der Abteilung Ski durchgeführt. Der Flohmarkt fand großen Anklang und wird auch im nächsten Jahr stattfinden.
Im Sommer 1994 fand der 2. Flohmarkt beim Sportheim statt. Die Beteiligung und Resonanz bei Ausstellern und Besuchern war überwältigend, sodass die Plätze am Sportheim bereits um 07.00 Uhr überbelegt waren. Der vorhandene Parkplatz musste ins Dorf und in die angrenzenden Höfe verlegt werden.
Der 3. Flohmarkt findet am 28. August 1995 und der 4. Flohmarkt am 07. September 1996 statt.
Am 10.07.1999 fand der wohl erste Flohmarkt, veranstaltet von den Stockschützen, statt. Leider ist dieser im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen, aber nichtsdestotrotz sollen die Flohmärkte fortgesetzt werden.
Der Kinderfasching hat bezüglich des Ausrichters eine bewegte Geschichte hinter sich. Ursprünglich wurde der Kinderfasching vom Kinderspielplatzförderverein ausgerichtet. Nach dessen Auflösung wurde der Kinderfasching zwischenzeitlich von einigen anderen Vereinen, dem Frauenbund, den Schlossschützen und der Feuerwehr, ausgerichtet.
Seit 2015 wird der Kinderfasching vom Sportverein in der Mehrzweckhalle ausgerichtet. Der KInderfasching fand an folgenden Terminen statt:
- 15.02.2015
- 07.02.2016
- 25.02.2017
- 10.02.2018
- 02.03.2019 und
- 22.02.2020
Danach sorgte Corona für eine unrühmliche Unterbrechnung bei den Terminen für den Kinderfasching.
Im Jahr 2023 wollte man unbedingt wieder feiern, was aber wegen der bestehenden Beschränkung sehr schwierig war. Daher wurde der 1. und bisher einzige Outdoor-Fasching in Schonstett beim Sportheim veranstaltet.
In den Jahren 2024 und 2025 fand der KInderfasching wieder regulär in der Mehrzweckhalle statt und auch 2026 ist der Kinderfasching für den 14.02.2026 geplant.
In Verbindung mit dem Neuaufbau der Jugendabteilung wurde bereits in den 1990-er Jahren beschlossen, für die Jugend eine eigenständige Nikolausfeier zu veranstalten.
Nikolausfeier 1994

Von links: Anja Kokoschka, Andreas Otter, Rudi Angerer, Betreuer Claus Vaintzettel, Philipp Größer, Rupert Stübl, Florian Hartinger, Christoph Romirer, Betreuer Manfred Spitzauer, Josef Stübl, Björn, Roßwurm, Johannes Schopka
Betreuer bei der Nikolausfeier 1994

Stehend von links: Claus Vaintzettel, Jugendleiter Wolfgang Hartinger, Hartmut Schwinn, Manfred Spitzauer, Barbara Romirer, Gunnar Romirer, Bernhard Mittermeier, Anton Kleinschwärzer
Kniend von links: Manfred Fux, Annette Huber, Heinz Fridgen
Diese Nikolausfeiern werden immer noch und auch weiterhin durchgeführt, da sie sich bei den Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuen.
Jedes Jahr kommen der Nilkolaus und der Krampus zu unseren Jugendlichen und bringen kleine Geschenke mit und geben Anekdoten aus dem abgelaufenen Jahr zum Besten.
Hier einige Eindrücke aus den 2010-er Jahren:
Nikolausfeier der Jugend im Jahr 2015

Nikolausfeier der Jugend im Jahr 2018

Die jährlich stattfindenden Sommernachtsfeste haben seit Anfrang der 70-er Jahre eine lange Tradition, wobei leider nicht genau festgehalten wurde, wann das 1. Sommernachtsfest stattgefunden hat.
Die Sommernachtsfeste fanden in der Liegehalle im Schlosspark des Caritasheims statt, wobei man durch die Liegehalle witterungsunabhängig war. Bei den Festivitäten konnten bei mildem Wetter bis zu 1.000 Besucher gezählt werden, die von einer Kapelle zum Tanzen aufgefordert wurden. Die Sommernachtsfeste waren ein gesellschaftliches Ereignis bei dem die ganze Gemeinde mitwirkte.
Im Rahmen des Sommernachtsfests wurden insbesondere auch Steckerlfische gegrillt, was großen Anklang bei den Gästen fand.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der AH Mannschaft des FC Bayern München beim Sommernachtsfest, wobei die Spieler der AH des FC Bayern München völlig zwangslos teilnahmen und sich mit Bier und Steckerlfisch verköstigen ließen.
Das letzte Sommernachtsfest in der Liegehalle fand am 01.06.1988 statt. Früh morgens hatte es einen Brandanschlag auf die Liegehalle gegeben, der glücklicheweise rechtzeitig gelöscht werden konnte. Abends war dann die Liegehalle, trotz des morgendlichen Vorfalls, bei bester Stimmung zum Bersten gefüllt.
Nach weiteren Brandanschlägen auf die Liegehallen, waren diese leider nicht mehr für das Sommernachtsfest nutzbar.
Im Sommer 1989 fand das erste Sommernachtsfest im Freien, unter den beeindruckenden Bäumen des Schlossparks, statt. Leider wurde dieses Fest von einem Unwetter abrupt beendet, aber es war klar, dass das Sommernachtsfest auch künftig im Freien unter den Bäumen im Schlosspark stattfinden wird.
Von 1992 bis 1995 wurde das Sommernachtsfest als Disco mit Grillabend durchgeführt, wobei die Veranstaltung nun nicht mehr im Freien im Caritaspark sondern in der Mehrzweckhalle durchgeführt wurde.
Ab 1992 war das Sommernachtsfest im Freien im Caritaspark Geschichte, aber zunächst lebte das Sommernachtsfest im Rahmen der Disco in der Mehrzweckhalle weiter.
Ab 1996 war dann das Sommernachtsfest vorerst Geschichte, da es ab diesem Jahr nur noch die Disco gab.
Nachdem das Format der Faschingsbälle nicht mehr attraktiv genug war, um genügend Teilnehmer zu gewinnen, wurden die Faschingsbälle zunächst ausgesetzt.
Im Jahr 2011 feierten die früheren Sportlerbälle ihre Rennaissance und in der bestens dekorierten Mehrzweckhalle wurden wieder erfolgtreiche Sportlerbälle abgehalten.
Die jüngsten Sportlerbälle fanden am
- 12.02.2011
- 26.01.2013
- 07.02.2015
- 11.02.2017 und am
- 20.01.2018
statt.
Im Jahr 2020 wurde ein neues Format, eine Ü30-Party eingeführt, die zukünftig wieder mehr Teilnehmer anziehen sollte. Die Party war auch durchaus erfolgreich, allerdings setzte Corona dem neuen Format ein unerwartetes Ende.
Danach ruhten die Sportlerbälle zunächst wieder, aber 2025 und 2026, am 13.02.2026, fanden und finden wieder Sportlerbälle statt.
Nachdem die Räsonanz auf die Sportlerbälle nachlies, wurde ein neues Format, der Weiberfasching am unsinnigen Donnerstag, aus der Taufe gehoben.
In den Jahren 2012 und 2013 begann man mit einer kleinen Veranstaltung im Sportheim.
Der Erfolg führte aber dazu, dass die Veranstaltung in die Mehrzweckhalle umzog. An folgenden Terminen wurde der Weiberfasching abgehalten:
- 27.02.2014
- 12.02.2015
- 04.02.2016
- 23.02.2017
- 08.02.2018
- 28.02.2019 und
- 19.02.2020
Leider setzte Corona auch dieser Veranstaltungsreihe ein ungewolltes, abruptes Ende.
Das erste Weinfest vom Sportverein fand am 24. September 1988 auf dem Sportplatzgelände unter dem Zeltvorbau statt.
Das Weinfest fand bis 1996 jährlich statt und wurde über die Zeit zur Tradition. Es wurde, mit Unterbrechungen, am Pausenplatz hinter der Mehrzweckhalle, in der Mehrzweckhalle sowie beim Sportheim veranstaltet.
Die Veranstaltungen sind für alle Schonstetter Bürger, wobei, neben verschiedenen Weinen, auch immer Brotzeiten angeboten werden. Zudem ist für musikalische Unterhaltung gesorgt.
In den letzten Jahren wurde das Weinfest um ein im Vorfeld stattfindendes Kinderprogramm ergänzt, um auch Familien zum Verbleib auf dem Weinfest zu animieren.
Das aktuell letzte Weinfest fand am 19. Juli 2025 auf dem Parkplatz hinter dem Sportheim statt.
Die jährlich stattfindenden Weihnachtsfeiern haben längst Tradition.
Wann genau die erste Weihnachtsfeier stattfand ist leider nicht mehr feststellbar.
Allerdings kann sich der Chronist noch erinnern, dass er als Jugendlicher 1972 an seiner damals für ihn ersten Weihnachtsfeier vom Sportverein teilgenommen hat, wobei die Veranstaltung damals im Speisesaal des Caritasheims stattgefunden hat.
Der Ablauf der Weihnachtsfeiern war über die Jahre immer ähnlich und beinhaltete einen besinnlichen Teil, Ehrungen und ein gemeinsames Abendsessen.
Die Weihnachtsfeier 2025 gestaltete sich bezüglich des besinnlichen Teils anders als gewohnt, weil Simon Dirnecker einen humorvollen Rückblick auf das Jahr, mit kleinen, feinen Seitenhieben auf die Verantwortlichen des Vereins zum Besten gab.
Eine Jahresgeschichte
Es begab sich zu Beginn des Jahres, als in der Schonstetter Mehrzweckhalle – die bei Wintertemperaturen traditionell eher als “Eissportanlage” durchgehen könnte – wieder das große Fußball-Hallenturnier stattfand.
Vorneweg stapfte wie immer Basti, der Vorstand, selbsternannter CEO und – wie er betonte – der „strategische Gesamtvisionär“. Dabei trottete Luna, sein vierbeiniger Schatten, fröhlich durch die Halle und wurde von allen mehr begrüßt als er selbst. Kein Wunder – wer kann dem inoffiziellen Maskottchen auf vier Pfoten widerstehen?
Während die Nachwuchsfußballer auf dem Hallenboden um jeden Zentimeter kämpften, stand Rudi Hofmeister am Spielfeldrand. Mit verschränkten Armen kommentierte er fachkundig jedes Zuspiel – und motivierte damit die AH-Spieler, die eigentlich nur zuschauen wollten. Gleichzeitig kündigte er an, fortan 2-3 mal in der Woche zu trainieren – man weiß bis heute nicht, wen oder was er damit ansprechen wollte.
Kaum war das Hallenturnier vorbei, begann in der Turnabteilung das alljährliche Faschingstreiben. Katrin, Abteilungsleiterin und gute Seele des Vereins, organisierte das bunte Treiben am Freitagabend so souverän, dass selbst Mane, zweiter Vorstand und Hauptverantwortlicher für Kulinarik & Chaos nur staunend danebenstand.
Am Samstag übernahm dann die turnende Jugend die Halle, während Corinna, bekannt für ihre schweißtreibenden Fitnesseinheiten, versuchte, den kleinen Piraten, Prinzessinnen und Ninjas beim Kinderfasching zumindest ein bisschen Struktur beizubringen. Der Erfolg war… sagen wir… bunt.
Doch im März wurde es ernst: Neuwahlen!
Die Vereinsfamilie versammelte sich, und während Basti feierlich verkündete, dass er er nicht nur selbsternannter sondern auch gerne gewählter Chef werden würde, wurde ein ganz Neuer bzw. eigentlich ja Alter zum Finanzchef gewählt: Albert – der Meister der Tabellen, Formulare und Kassenordner. Bereits in seiner Antrittsrede erwähnte er das Wort „Beleg“ zwölfmal. Manche sagen sogar, die Kassenbücher hätten sich danach freiwillig alphabetisch sortiert.
Zu Ostern folgte das traditionelle Fischgrillen am Karfreitag. Grillmeister, Helfer, Zuschauer – alle waren sie da, und sogar Luna hoffte auf einen herunterfallenden Forellenbissen. Aber Albert passte streng auf, dass kein Fisch „außerhalb der inventarisierten Mengen“ verschwand. Am Ende stand dank der vielen Helfer eine wieder mal gelungene Veranstaltung.
Im Frühjahr startete die erste Runde der Sanierungen am Sportheim.
Chester, Chris und Ali, die Platzwarte und Hüter der heiligen Bulldoggarage begutachteten das Treiben mit Argusaugen. Mit Schraubern, Besen und schier unendlicher Geduld kämpften sie gegen schiefe Bretter, altersschwache Fenster und die Tücken der Schwerkraft. Zur Stärkung brachte Otto, das Tischtennis-Oberhaupt und Braumeister, regelmäßig sein legendäres Selbstgebrautes vorbei – rein zur Motivation, natürlich.
Der Mai brachte einen Dämpfer: Der Abstieg der Fußballherren.
Es wurde getrauert, geseufzt und kurzzeitig sogar überlegt, die Schuld dem Rasen zu geben. Doch Trainer, Fans und Spieler waren sich einig: „Mund abwischen – weiter geht’s.“
Und weiter ging’s.
Denn nur wenige Wochen später – im Juni – jubelte der SV Schonstett:
Die Fußballmädels wurden Meister und schafften damit in der Vereinsgeschichte bislang Unerreichtes! Gratulation an die beiden Meistercoaches Stef Fridgen & „Mastermind“ Kurt Fritsch.
Allen voran Kurt, der nimmermüde Trainer, wandelndes Lexikon und seelischer Beistand des Vereins. Er erklärte jedem, der es hören wollte (und auch jedem, der es nicht wollte), sämtliche taktischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre – inklusive Berichte, die er spontan und wortgewaltig an die lokale Presse versendet.
Der Juli wurde so heiß, dass man fast glauben konnte, jemand hätte auf dem Sportplatz die Saunafunktion aktiviert. Trotzdem fanden gleich zwei Höhepunkte statt:
Die Dorfmeisterschaft der Stockschützen, bei der Hans, lebende Legende der Abteilung, mit stoischer Ruhe und beeindruckender Präzision die Daube dominierte. Und kurz darauf das große Weinfest am Sportheim, bei dem die einzigen, die wirklich nüchtern blieben, die Mücken waren.
In den Sommerferien legten sich alle Abteilungen gemeinsam ins Zeug: Das große Ferienprogramm mit anschließendem Sommerfest am Sportheim zog erfreulich viele Kinder und Familien an.
Während Mane zwischen Grill, Mikrofon und Hüpfburg im permanenten Sprint unterwegs war und Basti so tat, als habe er das alles schon Wochen vorher geplant, kam einer ganz besonders groß raus: Otto, Häuptling der Tischtennisabteilung und gleichzeitig Braumeister mit Leidenschaft.
Er präsentierte an diesem Tag stolz seinen neuesten Sud – ein leichtes Sommerbier, das er „Schmetterling Hell“ nannte.
Der Name war schnell erklärt:
„Weil man nach zwei Schlucken so leicht wird, dass man beinahe schwebt,“ meinte Otto –
und Chester, Albert und Ali bestätigten das, nachdem sie probehalber gleich zwei Krüge geleert hatten und man sie fortan den restlichen Abend nicht mehr sah.
Der Herbst brachte eine mehr als erfreuliche Überraschung:
Die Fußballherren hörten nicht nur auf zu verlieren – sie hörten schlichtweg nicht mehr auf zu gewinnen. Spiel für Spiel sammelte die Mannschaft Punkte, ließ kaum etwas anbrennen und stand am Ende der Herbstrunde dort, wo man es nach dem Abstieg im Frühjahr eher leise erhofft als laut angekündigt hatte: Tabellenplatz 1.
Ungeschlagen durch die komplette Hinrunde, mit nur einem einzigen Unentschieden, präsentierten sich die Herren stabil, geschlossen und erstaunlich nervenstark. Ob knappe Führungen, späte Tore oder kampfbetonte Partien – irgendwie fand das Team immer einen Weg.
Rudi war überzeugt, es liege an der Trainingsdisziplin.
Andere meinten, der neue Rasen sei schuld.
Und Albert erklärte zufrieden: „Das ist ganz klar – eine saubere Bilanz.“
Einig war man sich aber in einem Punkt:
Mit dieser Leistung haben sich die Fußballherren eine hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeitet – und bewiesen, dass Rückschläge manchmal genau das sind, was es für einen echten Neustart braucht.
Parallel dazu wiederholten die Mädels ihren Erfolg aus dem Sommer. Sie setzten sich erneut an die Tabellenspitze und holten auch die Herbstmeisterschaft. Kurt meinte in der anschließenden PK auf dem vereinseigenen Kanal nüchtern und trocken: „Struktur und Ordnung sind alles im Leben – der Erfolg kommt dann ganz von alleine.“
Im Advent schließlich erstrahlte das Sportheim im Lichterglanz: Der große Christkindlmarkt, gemeinsam mit anderen Ortsvereinen, zog Besucher von nah und fern an. Glühwein, Bratwurst, Kunsthandwerk – alles war dabei. Sogar Hans bot Stockschützen-Zielwürfe für Kinder an, und Otto verkaufte „Bierideen“ für kommende Sommerfeste.
Und heute – heute sitzt die ganze Vereinsfamilie hier im warmen Sportheim und feiert die Weihnachtsfeier des SV Schonstett.
Man blickt zurück auf ein Jahr voller großer und kleiner Momente, voller Lachen, Schweiß, Überraschungen und gemeinsamer Arbeit. Auf Niederlagen, die zusammengeschweißt haben – und auf Siege, die umso süßer schmeckten.
🔮 Satirischer Ausblick auf das kommende Jahr beim SV Schonstett
Und wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf – und beim SV Schonstett sollte man das sowieso niemals tun, aber immer genießen –, dann wirft das kommende Jahr bereits lange Schatten voraus.
Basti, immer noch CEO auf Lebenszeit (selbst ernannt), plant angeblich eine „strategische Zukunftsoffensive 2030“. Das Konzeptpapier umfasst bereits drei Stichpunkte:
„Alles wird besser“,
„Irgendjemand macht’s schon“
und 3. „Luna entscheidet im Zweifel.“
Gerüchten zufolge bekommt sie nächstes Jahr sogar eine eigene Abteilung: "Revierpflege & Stimmungsmanagement".
Albert, der Finanzchef, hat derweil angekündigt, die Buchhaltung auf ein revolutionäres neues System umzustellen: „Wenn jeder seine Belege rechtzeitig abgibt, funktioniert alles ganz einfach.“
Der Rest des Vereins ist sich einig: Das klingt nach Science-Fiction.
Im Frühjahr stehen sodann die Aufstiegsfeierlichkeiten an. Nach er erneut ungeschlagen. Mit 9 Unentschieden und 2 Siegen blieb man weiterhin ungeschlagen und sicherte sich souverän den Aufstieg.
Das Sportheim ist voll, der Grill überfordert, und Mane gleichzeitig überall.
Basti hält eine Rede mit großen Worten und kleinem Erinnerungsvermögen,
Albert gibt irgendwann auf zu zählen,
und Rudi erklärt allen, dass er es immer schon gewusst hat.
Otto zapft sein „Aufsteiger Hell“ –
und spätestens da ist klar:
Das war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern ein gesellschaftliches Ereignis. 🍻⚽
Die Fußballmädels dagegen haben ein ganz anderes Problem: Kurt arbeitet angeblich an einem 380-seitigen Taktikdossier für die kommende Saison.
Inklusive Kapitel wie:
„Die psychologische Bedeutung korrekt gebundener Schnürsenkel“,
„Die Dreiecksbildung in der Vorwärtsbewegung seit der Vereinsgründung 1958“
und„Besser schlecht bewegen, als gar nicht bewegen“.
Im Tischtennis hat Otto Pläne für sein selbstgebrautes Bier. Neben dem erstmals gebrauten „BazBräu“ soll die mutigste Variante nächstes Jahr „Topspin Hell“ heißen.
Die Fans hoffen, dass es nicht – wie sein letzter Sud zur Aufstiegsfeier – gelegentlich unfreiwillige Schmetterbälle auslöst.
Die Stockschützen rund um Hans haben eine Mission: die Dorfmeisterschaft der Stockschützen auf zwei Tage auszudehnen – ohne Nachtruhe.
Die Idee dazu stammt von Albert, der vorgerechnet hat, dass Einnahmen exponentiell steigen, wenn man exponentiell länger offen hat.
Der Rest des Vereins ahnt bereits: Diese Dorfmeisterschaft wird episch – nicht sportlich, sondern gesellschaftlich.
Mit einer Teilnehmerquote von 130 %, weil am Sonntag immer irgendwer auftaucht, der gar nicht wusste, dass er am Samstag schon dabei war.
Die Turnabteilung mit Katrin möchte nächstes Jahr noch mehr Menschen zu Bewegung motivieren. Was großartig wäre – wenn nicht gleichzeitig Corinna plane, ihre Fitnessstunden „ein bisschen knackiger“ zu gestalten. Das Zittern geht durchs Dorf. Manche haben bereits jetzt Muskelkater vom Zuhören.
Mane, zweiter Vorstand und Chef im „kreativen Improvisieren“, hat sich für das neue Jahr
ein monumentales Ziel gesetzt: digitaler arbeiten.
Das klingt beeindruckend – vor allem, wenn man weiß, dass er bislang nicht einmal seine E-Mails am Handy liest, „weil des Ding imma irgendwos von mir will“.
Jetzt will er „voll digital“ werden.
Die ersten Schwierigkeiten traten bereits beim Erstellen seines Passworts auf.
Nach 45 Minuten und 12 Fehlermeldungen lautet es vermutlich: „Mane123“ – und Luna musste ihm helfen.
Der Verein rechnet damit, dass spätestens im März alles wieder ausgedruckt wird: „Weil ma’s auf Papier einfach besser sieht.“
Und die Platzwarte Chester, Chris und Ali?
Die tüfteln bereits an einer sehnlich erwarteten Innovation: einem System, das verhindert, dass die Bulldoggarage als Treffpunkt, Lagerhalle, Aufenthaltsraum und Beratungszentrum gleichzeitig genutzt wird.
Prognose: unmöglich, aber sie probieren es trotzdem. Getrau dem hauseigenem Motto: „Possible is Nothing“.
Zudem planen sie erstmals, Inventar anzulegen.
Allerdings müssen sie vorher herausfinden, was von den letzten Jahren ihnen, dem Verein oder einfach „irgendwer hat’s abgestellt“ gehört.
Gerüchten zufolge wurde bereits ein Grill gefunden – vermutlich Otto, weil er „nach Bier riecht“, wie Chester nach mehreren Geruchsproben festgestellt hat.
Abschließend das schon jetzt feststehende Highlight des nächsten Jahres. Der BazLauf wird das Großereignis des neuen Jahres. Schon jetzt ist klar:
Das ganze Dorf wird wieder aktiviert.
Alle helfen – ob sie wollen oder nicht.
Mane organisiert die Laufstrecke.
Basti organisiert Reden.
Albert organisiert Listen.
Chester, Chris & Ali organisieren etwas, von dem keiner weiß, was es ist – aber ohne sie würde alles zusammenbrechen.
Otto liefert das BazBräu.
Hans überprüft, ob die Startnummern gerade hängen.
Katrin managt das Chaos wie ein Dirigent.
Corinna heizt vorher die Muskulatur aller Läufer an – und sorgt dafür, dass 30 % der Teilnehmer bereits vor dem Start schwitzen.
Und Luna?
Die läuft natürlich mit.
⭐ Versöhnlicher Schluss
Wenn dieses Jahr wieder einmal eines gezeigt hat, dann dass der SV Schonstett ein lebendiger, bunter, manchmal chaotischer, aber immer herzlicher Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Sport treiben, Spaß haben, füreinander einstehen, miteinander streiten, diskutieren, aber Gemeinsames erreichen und entstehen lassen.
Möge das kommende Jahr genauso energiegeladen, überraschend und gemeinschaftlich werden wie dieses – mit dem gleichen Elan, der gleichen Freude und derselben unverwechselbaren Schonstetter Vereinsfamilie.
Frohe Weihnachten – und auf ein wunderbares neues Jahr beim SV Schonstett! 🎄✨
So oder so – egal, was das neue Jahr bringt, egal wie viele Überraschungen, Pannen, Erfolge oder Glühweinmomente auf den SV Schonstett zukommen:
Der Verein wird sie auf seine ganz eigene, liebenswerte Weise meistern.
Mit Humor, Herz, Zusammenhalt – und einer Luna, die alles im Blick hat.
Auf ein wunderbares neues Jahr –
voller Geschichten, die wir nächstes Weihnachten wieder lachend erzählen werden. 🎄✨
Auf der Ehrenamtstafel des SV Schonstett e. V. sind alle Mitglieder aufgeführt, die ein Ehrenamt
- in der Vorstandschaft
- in der Abteilungsleitung oder
- als Betreuer
inne haben oder hatten.
Die Ehrenamtstafel ist als Würdigung für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder im Verein und zur Anerkennung für ihre erbrachten Leistungen gedacht.
Ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein
Der Verein bedankt sich bei allen ehrenamtlichen tätigen Mitgliedern, ob
- in der Vorstandschaft
- in den Abteilungsleitungen oder auch
- als Betreuer in den Abteilungen
Nur unter Mithilfe aller ehrenamtlich tätigen Mitgliedern kann der SV Schonstett e. V. bestehen und funktionieren.
In der Ehrenamtsmatrix werden alle derzeit oder ehemals aktiven, ehrenamtlich tätigen Mitglieder mit den ausgeübten Funktionen festgehalten, wobei derzeit im Jahr 2025 insgesamt über 170 Personen erfasst sind, die für den Verein bisher ehrenamtlich tätig wurden.
Die folgenden Aufstellungen zeigen nach Jahren die Top 25 jeder Kategorie, aufgeteilt nach
- Gesamt
- Vorstandschaft
- Abteilungsleitung und
- Betreuer
Ehrenamtstätigkeit: Insgesamt und in der Vorstandschaft in Jahren

Ehrenamtstätigkeit: In der Abteilungsleitung und als Betreuer in Jahren

Die Aufstellung wurde nach dem derzeit vorhandenen Wissensstand (Stand: 26.01.2026) aufgestellt.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben, so bitte wir das ausdrücklich zu entschuldigen.
Hinweise auf Änderungen sind jederzeit herzlich willkommen.
Der Posten des 1. Vorsitzenden des SV Schonstett ist die exponierteste Position im Verein, die sowohl extrem anspruchsvoll wie auch verantwortungsvoll ist.
Der Verein bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern, die sich für diese Position zur Verfügung gestellt haben. Ohne den Einsatz und das Engagement jedes Einzelnen würde der Verein nicht bestehen.
Besonders hervorheben wollen wir an dieser Stelle aber die folgenden ehemaligen 1. Vorsitzenden des Vereins:
Gründungsvorstand Erich Lohmar

Dem Einsatz und dem unermüdlichen Engagement von Erich Lohmar ist es zu verdanken, dass der Verein 1958 gegründet werden konnte.
Ohne seine stetigen Bemühungen würde der Verein SV Schonstett 1958 nicht bestehen.
Ehrenvorsitzender Georg "Schorsch" Rammelsberger

Für den "Schorsch" war der Sportverein eine Herzenangelegenheit!
Dabei hat er den Verein sowohl in seiner aktiven wie auch später in seiner passiven Zeit nach besten Kräften unterstützt.
In seiner aktiven Zeit war der Schorsch als Spieler, Trainer, Schiedsrichter und wenn es sein musste auch als Platzwart auf dem alten Sportplatz tätig. Insbesondere in seiner Funktion als Schiedsrichter war er weithin bekannt und ob seiner jovialen Art beliebt.
Nach seiner aktiven Zeit war der Schorsch dem Verein weiterhin stets treu verbunden und hat den Verein nach besten Kräften in der Vorstandschaft unterstützt. In seine Zeit als 1. Vorsitzender fiel insbesondere der Bau und die Einweihung der Mehrzweckhalle, die er persönlich auch im Gemeinderat mit vorangetrieben hat.
20 Jahre 1. Vorsitzender Jürgen Zapf

Jürgen stand dem Verein in der Zeit von 1996 bis 2014, also für einen Zeitraum von 20 Jahren, als 1. Vorsitzender vor.
In diesem Zeitraum wurde das Sportheim am neuen Sportplatz renoviert und modernisiert.
Vor und nach seiner Zeit als 1. Vorsitzender stand Jürgen dem Verein auch noch weitere 5 Jahre als 2. Vorsitzender zur Verfügung.
Die Mitgliederzahl des Vereins entwickelte sich über die Jahre positiv mit einem stetigen Anstieg der Mitglieder von 25 im Jahr 1958 auf 547 im Jahr 2025
Entwicklung der Mitgliedszahl über die Jahre
