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Unentschieden nach turbulenter Schlussphase im Re-Derby gegen Halfing

Corona- und witterungsbedingte Absagen in den letzten beiden Wochen sorgten dafür, dass der Gegner des ersten auch der des zweiten Spiels war: die Nachbarn des FC Halfing. Das „Rückspiel“ – das erste von mittlerweile vier zu bestreitenden Nachholspielen – fand diesmal in Halfing am hiesigen Baggersee statt. Dabei hatte der SVS mal wieder einen Rückstand aufgeholt bzw. gedreht, muss sich am Ende aber über zwei verlorene Punkte ärgern. 

Die Maße des Halfinger Ausweichplatzes sollten die Mannen von Andreas Probst eigentlich vom heimischen, ebenfalls engen Geläuf, gewohnt sein. Jedoch waren es zunächst die Gastgeber, die den Ton angaben und versuchten, das Gehäuse von Sergej Aselbor in Bedrängnis zu bringen. Mehr als Weitschüsse sollten am Anfang aber nicht dabei rausspringen. Die Schonstetter ihrerseits versuchten mit Flachpassspiel Kontrolle zu erlangen, wurden dabei aber von anfangs lauf- und zweikampfstarken Halfingern immer wieder unterbrochen. Auch bedingt durch den immer stärker werdenden Regen entwickelte sich ein mehr und mehr von vielen Zweikämpfen und Nichklichkeiten geprägtes Spiel. So ergab sich die bis dahin beste Chance des Spiels zwangsläufig aus einer Standardsituation. Eine kurz ausgeführte Ecke erreichte das Haupt von Balthasar Elpelt, der aber freistehend die Führung für den SVS verpasste. 
 
Das erste Tor des Spiels fiel unmittelbar danach auf der anderen Seite. Aus einem Einwurf heraus landete der Ball beim wendigen und dribbelstarken Außen des FCH, welcher parallel zur Grundlinie entlang in den Schonstetter Strafraum eindrang und einen seiner Mitspieler am Fünfmeterraum fand. Dessen etwas zu leicht geratene Abschluss landete in bester Ping-Pong-Manier über Adrian Gruber im Schonstetter Gehäuse. Das Tor gab der Heimmannschaft ordentlich Auftrieb, während die Probst-Elf weiter Probleme hatte, in das Spiel zu finden. Zu oft wurden angefangene Kombinationen nicht sauber zu Ende gespielt bzw. aussichtsreiche Aktionen in und um den Halfinger Strafraum zu überhastet abgeschlossen. Die größte Chance ergab sich dann noch kurz vor dem Halbzeitpfiff als eine Flanke von der rechten Seite fast zu einem Halfinger Eigentor führte.
 
In leicht veränderte Aufstellung ging es in die zweiten 45 Minuten, die begann wie die Erste endete. Mit anlaufenden Gästen gegen tiefstehende Gastgeber. Mit fortlaufender Spieldauer überließen die Halfinger den Schonstettern nun mehr oder weniger komplett das Mittelfeld. Obwohl das Spiel im letzten Drittel weiterhin insgesamt zu ungenau war, wurde die Überlegenheit gegen zunehmend müde Gastgeber immer drückender. Zwangsläufig ergaben sich nun auch klarere Einschussmöglichkeiten. Seppi Bichler nach einer Ecke, Ben Maier nach einem Spielzug über die rechte Seite sowie Marcus Rieger scheiterten jedoch mit ihren Abschlüssen. Auf der Gegenseite konnte Schonstetts Keeper einen den selten gewordenen Entlastungsangriffen in letzter Sekunde klären und somit das 2:0 verhindern.
 
Die zunehmende hitzigere Partie erlebte dann eine turbulente Schlussphase. Diese brachte dann auch fast den Schonstetter Ausgleich. Ein im Anschluss an einen Freistoß entstehende, leicht unübersichtliche Aktion, konnte von einem Halfinger Abwehrbein gerade noch auf der Linie geklärt werden. Ein paar Minuten später war es aber dann soweit. Nachdem der Abschluss des eingewechselten Hans Maier am Fünfmetereck noch geklärt werden konnte, schob Ali Witte zum hochverdienten Ausgleich ein. Schonstett ́s Druck ließ im Anschluss daran nicht nach. Eines der unzähligen Fouls im Mittelfeld war dann Ausganspunkt für die zwischenzeitliche Gästeführung. Einen aus dem rechten Halbfeld von Simon Dirnecker gut getimten Freistoß nickte in der 88. Spielminute der eingelaufene Michael Humpl zur vielumjubelten Gästeführung ein. Der Rückstand war somit innerhalb von drei Minuten gedreht und der nächste Derbysieg fast eingetütet. Halfing rappelte sich aber tatsächlich noch einmal auf. Nach einem Freistoß an der Mittellinie landete der Ball bei Thomas Kindlein, der den Ball mustergültig in die Mitte legte, wo Adrian Gruber das Spielgerät direkt mit der Innenseite nahm und zum zweiten Mal an diesem Abend einnetzte.  
Der SVS verpasste damit nicht nur den zweiten Derbysieg binnen 17 Tagen, sondern auch das Klettern in der Tabelle. 30 Punkte und noch ein bis zwei Partien weniger als die Konkurrenz in der Hinterhand lassen jedoch weiterhin auf spannende Wochen für die Mannen von Andreas Probst hoffen.

Weiter geht’s am Sonntag, wenn um 14.00 Uhr Anpfiff beim unmittelbaren Kontrahenten aus Rott ist.
 
 
 
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